Wasserhärte in Aichtal

PLZ 72631 · Esslingen, Baden-Württemberg

13,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Filderwasserversorgung

Website

Praktische Tipps bei 13,7 °dH

Spülmaschine

Bei 13,7 °dH in Aichtal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Aichtal liegt mit 13,7 °dH 2,2 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Aichtal
13,7
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Aichtal liegt mit 13,7 °dH 1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Aichtal
13,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neckartailfingen 21 °dH hart
Schlaitdorf 13,4 °dH mittel
Neckartenzlingen 9,5 °dH mittel
Altenriet 13,3 °dH mittel
Altdorf 15,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Aichtal

13,7 °dH prägt Aichtal, weil hier kein reines Quellwasser aus dem Mittelgebirge ankommt, sondern ein Mischwasser aus dem Neckarland und den Randlagen der Schwäbischen Alb. Unter den Ortsteilen liegen Schichten aus Keuper und Muschelkalk, dazu tonige und mergelige Böden, die Regenwasser nur langsam versickern lassen und unterwegs Calcium und Magnesium aufnehmen. Die Aich schneidet sich durch das Tal, nimmt Zuflüsse aus den Hängen von Neuenhaus, Grötzingen und Aich auf und trifft in der Umgebung auf Grundwasser, das aus den verkarsteten Kalk- und Dolomitlagen des Albvorlands gespeist wird. Genau diese geologische Übergangszone hält den Härtewert im mittleren Bereich, höher als in weichen Schwarzwaldlagen, aber merklich unter den sehr kalkreichen Versorgungsgebieten auf der Albhochfläche. Der Landkreis Esslingen liegt damit an einer Wassergrenze: aus den Hängen kommt härteres Wasser, aus tieferen Talabschnitten oft etwas weichere Beimischung. Die Versorgung läuft über den Zweckverband Landeswasserversorgung mit Einspeisung aus dem regionalen Verbundnetz, das im Kreis Esslingen mehrere Hochbehälter, Brunnen und Quellfassungen zusammenführt. Für Aichtal wird das Trinkwasser aus dem Netz des Verbands in die Ortsteile eingespeist und mit örtlichen Ressourcen aus dem Neckar-Alb-Raum gemischt; maßgeblich sind dabei die Verbandsanlagen mit Fernwasser aus dem Donauried und den Aufbereitungs- und Speicheranlagen des Landesverbunds, die bis in den Filder- und Neckarraum reichen. So landet im Hahn kein einzelner Ortsbrunnen, sondern ein technisch gesteuertes Gemisch, das die regionale Geologie widerspiegelt und die Versorgung auch in trockenen Perioden stabil hält. Aichtal liegt damit zwischen zwei Welten. Nürtingen und Neckartenzlingen beziehen Wasser aus ähnlichen Tal- und Verbundstrukturen, während Orte auf der Filderebene oder näher an den Albabstiegen oft noch kalkreicheres Wasser melden. Gegenüber vielen Gemeinden im nördlichen Baden-Württemberg wirkt 13,7 °dH deutlich ausgeglichener, weil die Mischung aus Verbandswasser und regionalen Grundwasseranteilen die extreme Härte der Karstgebiete abfedert. Im direkten Umfeld von Esslingen zeigt Aichtal deshalb ein typisches Bild für das Aichtal selbst: kein Bergquellort, keine reine Talniederung, sondern ein Versorgungsraum an der Schnittstelle von Alb, Vorland und Neckar. Genau dort entsteht der mittlere Härtewert, der die Landschaft im Glas sichtbar macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Filderwasserversorgung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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