Wasserhärte in Aldenhoven

PLZ 52457 · Düren, Nordrhein-Westfalen

11,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

RWE Power AG

Website

Praktische Tipps bei 11,9 °dH

Spülmaschine

Bei 11,9 °dH in Aldenhoven: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Aldenhoven liegt mit 11,9 °dH 2,5 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Aldenhoven
11,9
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Aldenhoven liegt mit 11,9 °dH 2,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Aldenhoven
11,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Jülich 14,5 °dH mittel
Baesweiler 10,5 °dH mittel
Inden 13,6 °dH mittel
Eschweiler 15 °dH hart
Alsdorf 10,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Aldenhoven

Der Landkreis Düren liegt am Nordrand der Eifel und am Übergang zur Jülicher Börde. Dort treffen lockere Lössdecken auf ältere Sande, Kiese und tonige Schichten der Niederrheinischen Bucht. Genau diese Unterlage prägt auch das Trinkwasser in Aldenhoven. Der Härtewert von 11,9 °dH entsteht, weil das Grundwasser hier nicht aus sehr weichen Mittelgebirgsquellen kommt, sondern aus kalkhaltigen Sedimenten, die im Untergrund der Börde und im Einflussbereich der Rur-Niederung liegen. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die Schichten Calcium und Magnesium auf, bleibt aber deutlich milder als in vielen Orten des Rheinischen Schiefergebirges. Der Fluss Rur und seine Nebengewässer markieren die hydrologische Leitlinie der Region; sie speisen keine Bergquellen, sondern ein Grundwassersystem, das von Sand und Kies gefiltert und von den geologischen Ablagerungen des Rheinlands geprägt wird. Aldenhoven wird heute vom Wasserwerk der RWE Power AG im Umfeld des Tagebaus Inden versorgt, das auf aufbereitetes Grundwasser aus den lokalen Gewinnungsanlagen setzt. Dieses Wasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus Brunnenfeldern und Fassungen im Vorfeld der Tagebaue, wo das Grundwasser kontrolliert gefasst und für die Trinkwassernutzung behandelt wird. Der Versorger im Netz ist die NEW Netz GmbH beziehungsweise die örtliche Wasserversorgung im Verbund der regionalen Betreiber; technisch stammt das Trinkwasser aus dem rheinischen Braunkohlenrevier und wird über das Leitungsnetz in die Gemeinde gegeben. Der Weg des Wassers ist damit eng an die Bergbau- und Grundwasserverhältnisse des Kreises Düren gebunden, nicht an die großen Fernwassersysteme, die andere Teile Nordrhein-Westfalens prägen. Gerade darin unterscheidet sich Aldenhoven von vielen Nachbarorten. Richtung Jülich und Niederzier liegen ebenfalls Orte auf der Börde, doch die Wasserhärte schwankt dort je nach Brunnenstandort und Mischung teils etwas anders. In den höher liegenden Eifelkommunen des Kreises ist das Wasser oft weicher, weil dort andere Gesteine den Untergrund bilden. Gegenüber dem Ruhrgebiet oder dem bergischen Land wirkt Aldenhovens Wasser spürbar kalkreicher, bleibt aber im NRW-Vergleich im Mittelfeld. Die Lage zwischen Rur, Börde und Tagebauraum macht den Ort zu einem typischen Beispiel für das westliche Rheinland: kein Quellwasser aus dem Gebirge, sondern ein Grundwasser, das im lockeren Sedimentland des Kreises Düren seinen Charakter bekommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: RWE Power AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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