Wasserhärte in Alfdorf

PLZ 73553 · Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg

16,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Remstalwerk GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 16,4 °dH

Spülmaschine

Bei 16,4 °dH in Alfdorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Alfdorf liegt mit 16,4 °dH genau im Durchschnitt (15,9 °dH).

Alfdorf
16,4
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Alfdorf liegt mit 16,4 °dH 1,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Alfdorf
16,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Spraitbach 14 °dH mittel
Lorch 14,2 °dH mittel
Mutlangen 13,9 °dH mittel
Durlangen 14,1 °dH mittel
Schwäbisch Gmünd 13,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Alfdorf

Zwischen den bewaldeten Höhen des Welzheimer Waldes und den Mulden der Lein zieht sich Alfdorf durch eine Landschaft aus Buntsandstein, Mergel und tonigen Deckschichten. Nördlich und westlich schneiden kleinere Bäche wie der Götzenbach und Zuflüsse zur Lein das Gelände ein, südlich prägen die Wasserscheiden Richtung Rems und Murr den Untergrund. Genau diese Schichten geben dem Grundwasser viel Zeit, Mineralien aus dem Gestein zu lösen. Kalkhaltige Bestandteile aus den verkarsteten und mergeligen Lagen sorgen dafür, dass das Trinkwasser in Alfdorf mit 16,4 °dH deutlich härter ausfällt als in Orten, die stärker von sandigen oder silikatischen Böden geprägt sind. Die Täler sammeln das Niederschlagswasser, die Hänge geben es nur langsam wieder frei, und aus dieser langen Wanderung durch den Untergrund entsteht der hohe Mineralgehalt, der hier messbar ist. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz der Remstalwerk GmbH & Co. KG. Versorgt wird Alfdorf über regionale Gewinnungsanlagen im Verbund mit Brunnen- und Quellwasser aus dem Rems-Murr-Raum, das vor der Einspeisung aufbereitet und in die Ortsnetze verteilt wird. Ergänzend spielen die Wasservorkommen im Einzugsbereich der Lein und der umliegenden Hochflächen eine Rolle, weil sie die Versorgung in trockenen Phasen stützen. Die Lage zwischen Schwäbisch Gmünd, Plüderhausen und dem weiteren oberen Remstal macht Alfdorf abhängig von einem eng geknüpften Netz aus Förderstellen, Pumpwerken und Speicheranlagen, nicht von einer einzelnen großen Fernleitung. Das Wasser kommt damit aus einer regionalen, geologisch nahen Herkunft und trägt die Signatur der Landschaft direkt bis zum Hahn. Gegenüber vielen Orten im Rems-Murr-Kreis liegt Alfdorf am härteren Ende der Skala. In den tieferen Talräumen der Rems oder in Orten mit stärkerem Einfluss von weicherem Zuflusswasser fallen die Werte oft niedriger aus. Auch im Vergleich zu Teilen des baden-württembergischen Mittelgebirgsraums, die von kristallinen Gesteinen mit geringerer Löslichkeit geprägt sind, zeigt Alfdorf mehr gelöste Mineralstoffe. Der Unterschied ist kein Zufall, sondern Folge der lokalen Schichtenfolge aus Buntsandstein, Mergel und kalkführenden Lagen unter dem Welzheimer Wald. Wer hier Wasser zapft, bekommt also kein überregionales Mischwasser, sondern ein Produkt der eigenen Landschaft, geprägt von Hügeln, Tälern und dem langsam wandernden Grundwasser unter dem östlichen Rand des Schwäbischen Waldes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Remstalwerk GmbH & Co. KG

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