Wasserhärte in Altena

PLZ 58762 · Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen

9,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Altena

Website

Praktische Tipps bei 9,8 °dH

Spülmaschine

Bei 9,8 °dH in Altena: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Altena liegt mit 9,8 °dH 4,6 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Altena
9,8
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Altena liegt mit 9,8 °dH 4,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Altena
9,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Nachrodt-Wiblingwerde 9,9 °dH mittel
Werdohl 10,6 °dH mittel
Neuenrade 10,6 °dH mittel
Iserlohn 17 °dH hart
Lüdenscheid 2,5 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Altena

Altena wird von den Stadtwerken Altena versorgt; das Trinkwasser stammt aus dem Wasserwerk am Nettenscheid und aus den Fassungen im Rahmedetal, wo Quellwasser aus den bewaldeten Hängen zwischen Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und dem oberen Lennegebiet gefasst wird. Ergänzend fließt, je nach Betriebszustand, aufbereitetes Wasser aus dem Verbund mit dem Wasserwerk in Iserlohn-Grüne in das Netz. Die Stadt liegt mitten im Sauerland, auf Schiefer, Grauwacke und anderen harten Gesteinen des Rheinischen Schiefergebirges. Diese Schichten geben nur wenig Calcium und Magnesium ab. Darum bleibt Altena mit 9,8 °dH im mittleren Bereich und deutlich unter vielen Orten im westlichen Ruhrgebiet oder in Teilen des Münsterlands, wo Kalk und Löss die Wasserhärte oft spürbar anheben. Die Lenne und ihre Seitentäler prägen das Bild, aber nicht als Kalklieferanten; sie schneiden vor allem ein schmales Tal in das Gebirge und leiten das Wasser aus einem eher nährstoffarmen, silikatischen Einzugsgebiet in die Trinkwassergewinnung. Der Vergleich mit den Nachbarn zeigt den Charakter des Ortes besonders klar. Nach Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Werdohl und Lüdenscheid wechseln die Härtewerte je nach Fassungsgebiet und Verbundnetz, doch Altena liegt mit 9,8 °dH in einem Bereich, der für das märkische Sauerland typisch ist: weder weich wie in reinen Quellgebieten des Hochsauerlands noch hart wie in Orten auf kalkreichen Böden des Niederrheins oder des östlichen Ruhrgebiets. Die Lage im engen Lennetal sorgt zudem dafür, dass die Versorgung stark von lokalen Quellen und kleinen Einzugsräumen abhängt. Genau daraus kommt der eigenständige Charakter des Altenaer Trinkwassers. Es ist ein Produkt aus Schiefer, Wald und Tal, aus den Fassungen oberhalb der Stadt und aus der regionalen Zusammenarbeit mit dem Wasserwerk in Iserlohn-Grüne. So bleibt Altena wasserchemisch näher am Sauerland als an den deutlich härteren Wasserprofilen vieler NRW-Städte im Tiefland.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Altena

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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