Wasserhärte in Bad Homburg v. d. Höhe

PLZ 61343 · Hochtaunuskreis, Hessen

12,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Bad Homburg v. d. Höhe

Website

Praktische Tipps bei 12,5 °dH

Spülmaschine

Bei 12,5 °dH in Bad Homburg v. d. Höhe: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Bad Homburg v. d. Höhe liegt mit 12,5 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Bad Homburg v. d. Höhe
12,5
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Bad Homburg v. d. Höhe liegt mit 12,5 °dH 2,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bad Homburg v. d. Höhe
12,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Oberursel (Taunus) 16,7 °dH hart
Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt 12,5 °dH mittel
Steinbach (Taunus) 16 °dH hart
Kronberg im Taunus 4 °dH weich
Wehrheim 12,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bad Homburg v. d. Höhe

Bad Homburg v. d. Höhe liegt beim Trinkwasser spürbar über dem hessischen Mittel, aber unter vielen Orten des Taunus, die noch härteres Quellwasser führen. Der Wert von 12,5 °dH passt zu einem Versorgungsraum, in dem sich weiche Mittelgebirgswässer aus dem Taunuskamm mit mineralreicherem Wasser aus tieferen Schichten und angeschlossenen Fernwasseranteilen mischen. Im Hochtaunuskreis prägen quarzreiche Taunusgesteine, Schiefer und stark verwitterte Deckschichten die Herkunft des Wassers. Solche Böden geben wenig Calcium und Magnesium ab, doch in Bad Homburg steigt die Härte durch den Anteil an Wasser aus ergiebigen Grundwasserfassungen und die Beimischung aus dem regionalen Verbund. Die Nidda und ihre Zuflüsse liegen im weiteren Umfeld, entscheidend ist aber vor allem das Wasser aus den Taunuslagen und aus dem Südhessischen Verbund, nicht ein einzelner Flusslauf direkt an der Stadt. Versorgt wird Bad Homburg v. d. Höhe von den Stadtwerken Bad Homburg bzw. über deren Verbund mit dem Rhein-Main-Gebiet. Das Wasser stammt aus eigenen Tiefbrunnen und Quellen im Bad Homburger und Taunusraum sowie aus bezogenem Verbundleitungswasser, das über die regionalen Netze der Hessenwasser und der Kreiswerke Hochtaunus eingespeist wird. Die Mischung aus lokalen Brunnen und Fernwasser stabilisiert Menge und Qualität. Gerade deshalb liegt der Härtewert nicht so hoch wie in manchen reinen Kalkgebieten des Umlands, aber auch nicht so niedrig wie in Orten, die fast nur von Taunusquellen leben. Gegenüber Oberursel, Königstein oder Kronberg fällt Bad Homburg dadurch etwas ausgeglichener aus. Im Vergleich zu vielen hessischen Städten im Rhein-Main-Becken ist das Wasser hier merklich mineralischer, im Vergleich zu Orten mit stärkerem Anteil aus dem Taunuskamm aber weniger hart. Die besondere Lage am Südhang des Taunus, zwischen bewaldeten Höhen und dem Übergang in die Wetterau, macht den Unterschied. Das Grundwasser sammelt sich in den klüftigen Schichten des Taunus, wird auf dem Weg ins Tal aber mit härterem Wasser aus tieferen, kalkhaltigeren Speichern vermischt. So entsteht ein Trinkwasser, das die lokale Geologie direkt widerspiegelt. Bad Homburg steht damit zwischen zwei Welten: dem eher weichen Mittelgebirgswasser des Hochtaunus und dem deutlich härteren Wasser mancher Nachbarorte im Flachland. Genau diese Lage sorgt für den mittleren Härtewert und für ein Trinkwasserprofil, das klar regional verankert ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Bad Homburg v. d. Höhe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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