Wasserhärte in Balve

PLZ 58802 · Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen

10,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Balve GmbH

Website

Praktische Tipps bei 10,1 °dH

Spülmaschine

Bei 10,1 °dH in Balve: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Balve liegt mit 10,1 °dH 4,3 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Balve
10,1
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Balve liegt mit 10,1 °dH 4,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Balve
10,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neuenrade 10,6 °dH mittel
Hemer 10,3 °dH mittel
Sundern (Sauerland) 7,8 °dH weich
Werdohl 10,6 °dH mittel
Iserlohn 17 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Balve

Balve liegt bei 10,1 °dH etwas über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt und deutlich unter vielen Orten im Kalk- und Karstgürtel des Sauerlands. Der Grund liegt in der Geologie des Märkischen Kreises: Hier wechseln devonische Schiefer, Grauwacke und sandige Schichten mit kalkreicheren Zonen, dazu prägen Bäche wie die Hönne und ihre Zuflüsse das Wasser auf dem Weg durch das Tal. Wo das Wasser länger durch kalkhaltige Gesteine fließt, nimmt es mehr Calcium und Magnesium auf. Genau deshalb wirkt das Balver Trinkwasser nicht weich, aber auch nicht hart wie in manchen Nachbarräumen mit stärkerem Kalkanteil. Gegenüber Orten mit direkterem Einfluss aus dem Ruhrtal oder aus tieferen Kalkzügen bleibt Balve meist im mittleren Bereich, getragen von einem Einzugsgebiet, das zwischen den Höhen des Sauerlands und den Taleinschnitten der Hönne liegt. Konkrete Trinkwasserquellen sind vor allem örtliche und regionale Grundwasserfassungen, die vom zuständigen Versorger gesammelt, aufbereitet und ins Netz gegeben werden. Zuständig ist in Balve der Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Balve. Das Wasser stammt aus Brunnen und Quellen im Umfeld des Stadtgebiets und aus den wasserführenden Schichten des Hönnetals und der angrenzenden Höhenzüge. Diese Fassungen greifen auf Grundwasser zurück, das in den Gesteinspaketen des Sauerlands gefiltert wird, bevor es in die Leitungen gelangt. Talsperrenwasser spielt hier keine prägende Rolle wie in anderen Teilen des Landes; entscheidend sind die lokalen Fassungen im märkischen Bergland. Darin liegt auch der Unterschied zu vielen Orten in Nordrhein-Westfalen mit stärker aufbereitetem Mischwasser: Balve bleibt näher an seinem geologischen Untergrund. Im Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich ein klares Bild. Richtung Hemer, Menden oder Iserlohn steigt die Spannweite je nach Gewinnungsgebiet oft stärker an, weil dort andere Schichten und größere Versorgungsverbünde das Wasserbild prägen. Balve liegt dazwischen: nicht so weich wie manche Quellorte im Hochsauerland, nicht so kalkbetont wie Standorte im westfälischen Tiefland mit stärker mineralisiertem Mischwasser. Die Hönne, die Täler bei Eisborn, Volkringhausen und Sanssouci sowie die Höhen am Rand des sauerländischen Mittelgebirges geben dem Wasser seinen Charakter. 10,1 °dH ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Versorgungsraums, der von heimischem Grundwasser, regionalen Brunnen und dem Gestein unter Balve bestimmt wird.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Balve GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber