Wasserhärte in Bebra

PLZ 36179 · Hersfeld-Rotenburg, Hessen

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Bebra

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Bebra: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Bebra liegt mit 12 °dH 3,7 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Bebra
12
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Bebra liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bebra
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ronshausen 13,7 °dH mittel
Rotenburg a. d. Fulda 13,2 °dH mittel
Ludwigsau 13,2 °dH mittel
Cornberg 14,9 °dH hart
Alheim 13,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bebra

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg sitzt geologisch an einer Nahtstelle aus Buntsandstein, Muschelkalk und jungen Talfüllungen der Fulda und ihrer Nebenflüsse. Genau diese Schichten prägen auch das Trinkwasser in Bebra. Das Wasser sickert in Sandstein und lockere Kiese ein, nimmt dabei nur mäßig Kalk auf und wird an den Rändern von Ton und Mergel gebremst. Dazu kommen die Zuflüsse aus dem Seulingswald und den Hügelzügen zwischen Rotenburg, Ronshausen und Philippsthal, wo sich Niederschläge in tiefere Grundwasserleiter verlagern. Daraus entsteht der mittlere Härtebereich von 12 °dH, der weder mit den sehr weichen Wassern aus reinen Mittelgebirgslagen noch mit den deutlich kalkreicheren Vorkommen aus stärker muschelkalkgeprägten Räumen vergleichbar ist. Bebra liegt damit in einem Übergangsraum, den die Flusstäler der Fulda und der Bebra ebenso formen wie die umgebenden Sandsteinrücken. Das Trinkwasser kommt hier aus dem Netz des Wasserverbunds des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, getragen von den Stadtwerken Bebra und regionalen Förderanlagen im Fulda- und Bebra-Tal. Genutzt werden vor allem Grundwasserbrunnen in den kiesigen Talauen sowie Quellen und Tiefbrunnen aus den wasserführenden Schichten der Umgebung. Die Einspeisung erfolgt aus dem regionalen Verbund, der die Ortsteile und das Kerngebiet von Bebra speist und dabei je nach Förderlage Wasser aus benachbarten Gewinnungsgebieten zuschaltet. Gerade diese Mischung aus Talgrundwasser und tiefer gefassten Brunnen hält den Härtewert im mittleren Bereich und erklärt die stabile Versorgung ohne extreme Schwankungen. Im direkten Vergleich mit Orten im oberen Knüll oder in Quellgebieten des Knüllgebirges ist Bebra deutlich mineralreicher, zugleich aber klar weicher als viele Abschnitte im südlichen Kreisgebiet, wo Muschelkalk häufiger ansteht. Gegenüber vielen hessischen Ballungsräumen mit stärker aufbereitetem Mischwasser wirkt das Bebraer Trinkwasser bodennäher und landschaftlich unmittelbarer, weil es die Geologie des Fulda-Raums direkt widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Bebra

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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