Wasserhärte in Bönebüttel

PLZ 24620 · Plön, Schleswig-Holstein

15,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Mittleres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 15,5 °dH

Spülmaschine

Bei 15,5 °dH in Bönebüttel: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Bönebüttel liegt mit 15,5 °dH 1,6 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Bönebüttel
15,5
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Bönebüttel liegt mit 15,5 °dH 0,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bönebüttel
15,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Groß Kummerfeld 14,7 °dH hart
Tasdorf 15,5 °dH hart
Großharrie 15,1 °dH hart
Neumünster 13,9 °dH mittel
Schillsdorf 15,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bönebüttel

Der Landkreis Plön liegt am Rand des Schleswig-Holsteinischen Hügellands, einer von der Eiszeit geformten Landschaft aus Grundmoränen, Sanden, Kiesen und Geschiebemergel. Genau diese Schichten prägen auch das Trinkwasser in Bönebüttel. Das Wasser sickert durch kalkhaltige Ablagerungen aus der Weichseleiszeit und nimmt dabei Calcium und Magnesium auf. So entsteht der harte Wert von 15,5 °dH. Die Nähe zu Niederungen und kleinen Fließgewässern ändert daran wenig, weil die nutzbaren Grundwasserleiter hier stark von eiszeitlichen Sedimenten bestimmt werden. Im Vergleich zu vielen Küstenorten in Schleswig-Holstein ist das Wasser im Binnenland des Kreises Plön deutlich mineralischer und spürbar härter. Bönebüttel wird über das Netz des Wasserbeschaffungsverbands Mittleres Störgebiet versorgt. Das Trinkwasser stammt aus lokalen Grundwasserbrunnen im Verbandsgebiet und nicht aus einer Talsperre. Das Wasser wird aus tieferen Sand- und Kieshorizonten gefördert, die im Übergang zwischen Geest und Hügelland liegen. Diese Brunnen nutzen Grundwasservorkommen, die durch die eiszeitlichen Ablagerungen gut geschützt sind und zugleich den Mineralgehalt mitbringen, der den Härtewert erklärt. Der Verband liefert das Wasser auch an mehrere Orte im Umfeld von Neumünster und im östlichen Teil des Kreises, sodass Bönebüttel an ein Versorgungsnetz angeschlossen ist, das regional gewachsen ist und auf Grundwasser aus der unmittelbaren Umgebung setzt. Gerade darin liegt der Unterschied zu den Nachbarorten und zum restlichen Schleswig-Holstein. An der Küste und in manchen Marschgebieten ist das Trinkwasser oft weicher, weil dort andere Bodenschichten dominieren und weniger kalkreiche Grundwasserleiter anstehen. In Bönebüttel dagegen liefert das Eiszeitrelief ein deutlich härteres Wasserbild. Auch innerhalb des Kreises Plön fällt der Ort damit in die Gruppe der Standorte, die von moränigen Ablagerungen und nicht von weiten, sandigen Niederungen geprägt sind. Das Ergebnis ist ein ortstypisches Wasser mit klarer Herkunft aus dem Untergrund des mittleren Schleswig-Holsteins, geprägt von den Böden zwischen Schwentinental, Neumünster und den Hügellandflächen nordöstlich davon.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Mittleres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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