Wasserhärte in Brühl

PLZ 68782 · Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

18,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Schwetzingen GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 18,9 °dH

Spülmaschine

Bei 18,9 °dH in Brühl: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Brühl liegt mit 18,9 °dH 3 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Brühl
18,9
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Brühl liegt mit 18,9 °dH 4,2 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Brühl
18,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwetzingen 18,3 °dH hart
Ketsch 18,9 °dH hart
Plankstadt 20,1 °dH hart
Oftersheim 18 °dH hart
Altrip 13,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Brühl

Brühl liegt beim Trinkwasser deutlich über dem baden-württembergischen Durchschnitt, und das hängt direkt mit der Rheinebene zusammen. Unter dem Ort liegen mächtige Kiese und Sande des Oberrheins, daneben tonige und kalkhaltige Schichten aus den Randbereichen der Niederterrasse. Dieses Grundwasser nimmt auf seinem Weg viel Calcium und Magnesium auf. Darum erreicht Brühl 18,9 °dH und liegt klar im harten Bereich. Der Rhein prägt die ganze Umgebung, auch wenn er das Trinkwasser nicht direkt liefert. Er speist den Grundwasserleiter, aus dem in der Ebene zwischen Mannheim, Schwetzingen und Ketsch seit Jahrzehnten gefördert wird. Gegenüber dem Landesbild mit vielen weichen bis mittelharten Wässern fällt Brühl damit deutlich mineralischer aus. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz der Stadtwerke Schwetzingen, die Brühl gemeinsam mit den Nachbarorten in der Rheinebene versorgen. Gewonnen wird es aus lokalen Grundwasserbrunnen im Schwetzinger Hardtwald und in den angrenzenden Gewinnungsgebieten der Oberrheinebene, wo die mächtigen Schotter- und Kiesschichten als natürlicher Filter wirken. Aus den tieferen Grundwasserstockwerken gelangt das Wasser in die Aufbereitung und von dort in die Leitungen. Gerade diese Herkunft unterscheidet Brühl von Orten am Odenwald-Rand oder im Kraichgau, wo Quellen aus Buntsandstein oder Muschelkalk oft weichere Werte liefern. Hier an der flachen Rheinaue ist das Wasser kalkreicher, weil es durch jahrtausendelange Ablagerungen des Rheins und seiner Nebenarme geprägt wurde. Auch im direkten Vergleich mit den Nachbarn zeigt sich das klar. Schwetzingen, Ketsch und Hockenheim liegen ebenfalls im Einfluss der Oberrheinebene und teilen ähnliche Härtebereiche, während Orte mit stärkerem Bezug zu Sandstein- oder Schwarzwaldzuflüssen meist niedrigere Werte haben. Brühl sitzt damit genau in einem Versorgungsraum, der von Grundwasser aus der Rheinzone lebt und nicht von Talsperren oder Fernwasser geprägt ist. Die Folge ist ein örtlich sehr stabiles, mineralreiches Trinkwasser, das typisch für die nordbadische Rheinebene ist und sich deutlich von vielen weicheren Regionen Baden-Württembergs absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Schwetzingen GmbH & Co. KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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