Wasserhärte in Burgwald

PLZ 35099 · Waldeck-Frankenberg, Hessen

14,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Wasserverband Kommunaler Versorgungsunternehmen

Website

Praktische Tipps bei 14,7 °dH

Spülmaschine

Bei 14,7 °dH in Burgwald: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Burgwald liegt mit 14,7 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Burgwald
14,7
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Burgwald liegt mit 14,7 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Burgwald
14,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Frankenberg (Eder), Philipp-Soldan-Stadt 14,9 °dH hart
Rosenthal 14,7 °dH hart
Allendorf (Eder) 13,8 °dH mittel
Münchhausen 12,5 °dH mittel
Haina (Kloster) 16,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Burgwald

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg liegt am Übergang von den alten Mittelgebirgsrücken des Sauerlands und des Kellerwalds zu den Muschelkalk- und Buntsandsteinlandschaften Nordhessens. Genau diese Schichten prägen auch das Trinkwasser in Burgwald. Südlich und westlich dominieren Sandsteine, die Wasser eher weich halten, doch im Einzugsgebiet der lokalen Gewinnung treffen sie auf kalkreichere Gesteine und lössüberdeckte Böden, die gelöste Mineralien ins Grundwasser abgeben. Dazu kommen die Talräume von Eder und Wohra sowie kleinere Zuflüsse, in denen versickerndes Niederschlagswasser lange durch verkarstete und geklüftete Horizonte wandert. Auf diesem Weg nimmt es Calcium und Magnesium auf. So entsteht der Härtewert von 14,7 °dH, der für Burgwald deutlich über vielen hessischen Mittelgebirgsorten liegt. Burgwald bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Wasserverbandes Kommunaler Versorgungsunternehmen, der die Gemeinde über örtliche Brunnen und Quellfassungen aus dem Umland speist. Maßgeblich sind Fassungen aus den wasserreichen Tal- und Randlagen des Burgwaldes, ergänzt durch Grundwasser aus tieferen Schichten des nördlichen Kreisgebiets. Die Förderung erfolgt nicht aus einer großen Talsperre, sondern aus regionalen Gewinnungsanlagen, die das Wasser direkt aus dem Untergrund holen und in die Hochbehälter einspeisen. Diese Nähe zur eigenen Landschaft macht den Unterschied: Das Wasser trägt die geologische Handschrift der Umgebung, statt über weite Leitungswege aus anderen Teilen Hessens zu kommen. Gegenüber Nachbarorten im Landkreis zeigt Burgwald damit ein klar härteres Profil. Orte mit stärker sandig geprägten Böden und geringerer Kalkbeimischung, etwa in Richtung des Kellerwalds oder auf den leichteren Hochflächen, melden oft weichere Werte. Auch im Vergleich zu vielen Kommunen an der Lahn oder im westlichen Hessen, wo Flusswasser, weiche Quelllagen oder gering mineralisierte Sandstein-Grundwässer häufiger sind, fällt Burgwald mit seinem kräftig mineralisierten Trinkwasser auf. Der Ort liegt damit genau in jener Übergangszone, in der Nordhessen nicht mehr weich und sandig wirkt, aber auch noch nicht die harten Karstgebiete des östlichen Mittelgebirgsraums erreicht. Der Wert von 14,7 °dH ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis von Burgwalds Lage zwischen Sandstein, Kalk und den wasserführenden Talzügen des Kreises Waldeck-Frankenberg.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Kommunaler Versorgungsunternehmen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber