Wasserhärte in Engelskirchen

PLZ 51766 · Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen

7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Aggerverband

Website

Praktische Tipps bei 7 °dH

Spülmaschine

Bei 7 °dH in Engelskirchen reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Engelskirchen liegt mit 7 °dH 7,4 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Engelskirchen
7
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Engelskirchen liegt mit 7 °dH 7,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Engelskirchen
7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lindlar 14 °dH mittel
Much 7,4 °dH weich
Overath 7,7 °dH weich
Wiehl 7,2 °dH weich
Gummersbach 6,3 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Engelskirchen

22,7 °dH — was steckt dahinter? Dieser Wert wirkt zunächst hart, doch Engelskirchen liegt nicht auf Kalk, sondern im von Schiefer, Grauwacke und Sandstein geprägten Bergischen Land. Solche Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Dazu kommt die Lage im Tal der Agger mit ihren Zuflüssen Leppe und Sülz: Das Wasser fließt hier durch überwiegend silikatische Böden, nicht durch mächtige Kalkschichten wie in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens. Genau deshalb bleibt die Härte im Oberbergischen Kreis deutlich niedriger als in vielen Orten am Rhein oder im westlichen Münsterland, wo löss- und kalkreiches Untergrundmaterial das Wasser spürbar mineralischer macht. Die Agger schneidet sich tief durch das Relief, Quellhorizonte liegen in den Hängen, und aus den Niederschlägen des bergischen Hügellands entsteht ein vergleichsweise weiches Rohwasser, das sich geologisch klar von härteren Regionen absetzt. Das Trinkwasser für Engelskirchen kommt aus dem Netz des Aggerverbands, der im Oberbergischen und im nördlichen Bergischen Land die Versorgung organisiert. Maßgeblich sind Wassergewinnungen aus dem Agger- und Leppegebiet sowie aus geschützten Quellen und Brunnen im Einzugsbereich der Talsperrenlandschaft rund um die Agger. Die Rohwässer werden aufbereitet und in das Versorgungsnetz eingespeist, das auch Teile der Nachbarorte bedient. Gerade der Vergleich mit Ründeroth, Lindlar, Overath oder Gummersbach zeigt den Standortcharakter deutlich: In Engelskirchen prägen Talräume, Waldhänge und Grundwasser aus dem Schiefergebirge die Qualität, während weiter westlich oder südlich häufiger härtere Mischwässer auftreten. Nordrhein-Westfalen liefert beides, aber Engelskirchen steht mit seinem weichen Wasser eher auf der bergischen Seite dieser Karte. Wer hier den Hahn aufdreht, bekommt kein Wasser aus Kalkgebieten, sondern ein Produkt der Agger, ihrer Nebenläufe und der felsigen Hänge des Oberbergischen Kreises.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Aggerverband

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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