Wasserhärte in Eslohe (Sauerland)

PLZ 59889 · Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen

8,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeindewerke Eslohe

Website

Praktische Tipps bei 8,2 °dH

Spülmaschine

Bei 8,2 °dH in Eslohe (Sauerland) reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Eslohe (Sauerland) liegt mit 8,2 °dH 6,2 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Eslohe (Sauerland)
8,2
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Eslohe (Sauerland) liegt mit 8,2 °dH 6,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eslohe (Sauerland)
8,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Meschede, Kreis- und Hochschulstadt 9,1 °dH mittel
Sundern (Sauerland) 7,8 °dH weich
Schmallenberg 8 °dH weich
Arnsberg 11,3 °dH mittel
Finnentrop 8,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Eslohe (Sauerland)

22,7 °dH — was steckt dahinter? In Eslohe prägt vor allem der Untergrund die Rohwasserqualität: der Wechsel aus devonischen Schiefer- und Sandsteinschichten, dazu lokal karbonatische Bänder und Verwitterungsdecken, gibt dem Wasser im Sauerland Mineralien mit auf den Weg. An den Hängen von Wenne, Salwey und den kleineren Zuflüssen sammelt sich Niederschlagswasser, sickert durch klüftiges Gestein und tritt über Quellen wieder aus. Weil hier viel Regen fällt und das Wasser vergleichsweise kurz im Gestein bleibt, ist es meist deutlich weicher als in Regionen mit mächtigen Kalk- oder Lössdecken. Das Esloher Wasser ist deshalb stark von den Quellgebieten und dem Waldland rund um die Täler geprägt, nicht von langen Flussläufen oder großen Kalkreservoirs. Die Landschaft hält das Wasser schnell in Bewegung, statt es über weite Strecken mit Calcium und Magnesium anzureichern. Versorgt wird Eslohe über das Netz des zuständigen kommunalen Wasserwerks im Gemeindegebiet, das Quellfassungen und Grundwasser aus den Höhenlagen des Henne- und Wennegebiets nutzt und über Hochbehälter in die Ortsteile verteilt. Ergänzend spielen regionale Fassungspunkte und Schutzzonen im Hochsauerlandkreis eine Rolle, damit das Rohwasser aus den Quellmulden oberhalb der Ortschaften sauber bleibt. Die Einspeisung erfolgt nicht aus einer entfernten Talsperre wie in manchen Teilen des Sauerlands, sondern vor allem aus lokalen Gewinnungsanlagen, die nah an den geologischen Strukturen liegen. Genau diese Nähe zum Quellhorizont macht den Charakter des Esloher Trinkwassers aus: kurz gefasst, regional gefasst, geologisch klar lesbar. Gegenüber vielen Nachbarorten im Hochsauerlandkreis zeigt Eslohe ein anderes Profil. In tieferen oder stärker kalkgeprägten Versorgungsräumen, etwa dort, wo Muschelkalk und Dolomit den Untergrund bestimmen, liegen die Härtewerte oft höher. Auch im Vergleich zu Teilen von Nordrhein-Westfalen mit stark mineralisiertem Fernwasser bleibt Eslohe meist im weicheren bis mittleren Bereich. Der Ort profitiert von der Sauerländer Mittelgebirgslandschaft, den schmalen Tälern und den niederschlagsreichen Höhen. Das Trinkwasser trägt damit die Handschrift von Schiefer, Sandstein und Quellhorizonten, nicht die von großflächigen Kalklandschaften oder aufbereitetem Mischwasser aus weiter entfernten Einzugsgebieten.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeindewerke Eslohe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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