Wasserhärte in Forbach

PLZ 76596 · Rastatt, Baden-Württemberg

9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeinde Forbach

Website

Praktische Tipps bei 9 °dH

Spülmaschine

Bei 9 °dH in Forbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Forbach liegt mit 9 °dH 6,9 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Forbach
9
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Forbach liegt mit 9 °dH 5,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Forbach
9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Weisenbach 8 °dH weich
Gernsbach 10,4 °dH mittel
Enzklösterle 6 °dH weich
Seewald 7,3 °dH weich
Loffenau 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Forbach

Der Landkreis Rastatt liegt dort, wo sich zwei sehr unterschiedliche Landschaftsräume berühren: die offene Rheinebene mit ihren kiesigen Grundwasserleitern und der harte Buntsandstein des Nordschwarzwalds. Diese Mischung prägt auch das Trinkwasser von Forbach. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die Täler des Murgtals nur begrenzt Mineralstoffe auf, weil die umgebenden Gesteine aus widerstandsfähigem Granit, Gneis und teils sandsteinreichen Schichten bestehen. Gleichzeitig mischen sich Anteile aus tieferem Grundwasser und aus Quellen, die in den hangnahen Bereichen des Schwarzwalds gefasst werden. So landet Forbach bei 9 °dH, also im mittleren Bereich. Die Murg selbst steht nicht als Trinkwasserquelle im Mittelpunkt, sie zeigt aber die geologische Linie, entlang der sich die Wassergewinnung im Tal orientiert: schmale Täler, kurze Zuflüsse, viel Relief, wenig kalkreiche Ablagerungen. Konkreter kommt das Wasser in Forbach aus den Anlagen des Zweckverbands Wasserversorgung Kleine Kinzig, der den westlichen Nordschwarzwald mit aufbereitetem Talsperrenwasser versorgt und zusätzlich Quell- und Brunnenwasser aus dem Einzugsgebiet einbindet. Entscheidend ist dabei die Kleine-Kinzig-Talsperre bei Alpirsbach, deren weiches Rohwasser nach Aufbereitung in das Netz eingespeist wird. Von dort gelangt es über die Verbundleitungen in die Murgtäler und nach Forbach, wo örtliche Speicher und Netzabschnitte die Versorgung sichern. Im Ort selbst spielen zudem Quellen aus den Seitentälern und bergnahen Fassungen eine Rolle, die das Wasserbild leicht anheben und den mittleren Härtebereich erklären. Die Versorgung ist damit stark vom Schwarzwald geprägt, nicht von den kalkreichen Tiefengrundwasser-Vorkommen der Oberrheinebene. Gerade daran unterscheidet sich Forbach von vielen Nachbarorten in Baden-Württemberg. Richtung Rheinebene, etwa in den Orten westlich von Rastatt, ist Wasser oft deutlich härter, weil dort die Grundwässer länger durch Kalk- und Lössschichten fließen und mehr Calcium und Magnesium aufnehmen. In den höher gelegenen Schwarzwaldgemeinden wie Baiersbronn, Seebach oder entlang der oberen Murg bleibt das Wasser meist weicher, weil Granit, Gneis und Sandstein wenig lösliche Mineralien abgeben. Forbach liegt genau zwischen diesen Welten. Das Ergebnis ist kein sehr weiches Quellwasser aus den Hochlagen und auch kein stark mineralisiertes Rheintalwasser, sondern ein klarer mittlerer Wert, der die geologische Übergangszone des Murgtals direkt im Glas abbildet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeinde Forbach

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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