Wasserhärte in Frankfurt am Main

PLZ 60311 · Frankfurt am Main, Hessen

15,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Mainova AG

Website

Praktische Tipps bei 15,7 °dH

Spülmaschine

Bei 15,7 °dH in Frankfurt am Main: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Frankfurt am Main liegt mit 15,7 °dH genau im Durchschnitt (15,7 °dH).

Frankfurt am Main
15,7
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Frankfurt am Main liegt mit 15,7 °dH 1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Frankfurt am Main
15,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Offenbach am Main 15 °dH hart
Neu-Isenburg, Hugenotten- und Waldenserstadt 7,9 °dH weich
Bad Vilbel 11 °dH mittel
Eschborn 18,2 °dH hart
Dreieich 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main liegt auf einem geologisch vielschichtigen Untergrund aus Mainschottern, Sanden und Löss, der am Rand des südwestdeutschen Beckens auf ältere Gesteine des Taunus und des östlichen Spessarts trifft. Diese Mischung prägt das Trinkwasser deutlich. Der Main selbst speist zwar nicht direkt das Leitungsnetz, doch seine Niederterrassen und die umliegenden Kiesschichten stehen für einen Untergrund, durch den Wasser Mineralien aus Kalk- und Dolomitanteilen aufnimmt. Genau daraus ergibt sich die Härte von 15,7 °dH. Hartes Wasser ist hier kein Zufall, sondern Folge der natürlichen Speicher im Rhein-Main-Gebiet, in denen Grundwasser lange mit karbonathaltigen Sedimenten in Kontakt bleibt. Die Nähe zu Taunusquellen, zu den Flussauen von Nidda und Main sowie zu den Kies- und Sandkörpern der Wetterau sorgt zusätzlich dafür, dass Frankfurt nicht mit weichem Mittelgebirgswasser versorgt wird, sondern mit einem mineralreicheren Mischwasser. Das Frankfurter Trinkwasser kommt vor allem aus dem Wasserwerk Höchst, aus den Gewinnungsanlagen im Hessischen Ried und aus weiteren Verbundleitungen der Mainova. Die Stadt bezieht also kein Wasser aus nur einer Quelle, sondern aus einem fein abgestimmten Netz aus Grundwasserbrunnen, Uferfiltrat und aufbereitetem Mischwasser. Besonders wichtig sind die Fördergebiete im Hessischen Ried südlich von Darmstadt, wo die mächtigen Kiese und Sande des Oberrheingrabens große Wassermengen speichern. Hinzu kommen lokale Brunnen in den Frankfurter Stadtteilen und der Anschluss an regionale Wasserwerke, die das Netz je nach Bedarf stützen. Diese Kombination hält die Versorgung in einer Metropole stabil und erklärt zugleich, weshalb der Härtewert im mittleren bis harten Bereich liegt. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten fällt Frankfurt mit seinem Mischsystem und dem Anteil aus dem Hessischen Ried auf. Wiesbaden erhält deutlich stärker geprägtes Wasser aus dem Taunus und kommt oft mit anderen Härtegraden aus. Offenbach, Bad Vilbel oder die Gemeinden im Wetteraukreis nutzen ebenfalls regionale Brunnen, liegen aber teils näher an weicheren oder anders mineralisierten Grundwasservorkommen. Frankfurt steht geologisch zwischen Taunusrand, Mainniederung und Oberrheingraben. Genau dieser Übergang macht das Leitungswasser eigenständig: nicht so weich wie in manchen Mittelgebirgslagen, nicht so stark mineralisiert wie in einzelnen Kalkgebieten, sondern geprägt von einem großstädtischen Verbund aus Flusskiesen, Grundwasser und überregionalen Fördergebieten.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Mainova AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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