Wasserhärte in Fuldabrück

PLZ 34277 · Kassel, Hessen

14,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeinde Fuldabrück

Website

Praktische Tipps bei 14,6 °dH

Spülmaschine

Bei 14,6 °dH in Fuldabrück: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Fuldabrück liegt mit 14,6 °dH 1,1 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Fuldabrück
14,6
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Fuldabrück liegt mit 14,6 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Fuldabrück
14,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Guxhagen 13,8 °dH mittel
Söhrewald 14,6 °dH mittel
Baunatal 14,6 °dH mittel
Lohfelden 14,6 °dH mittel
Körle 12,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Fuldabrück

Unter Fuldabrück liegt kein Kalkgebirge, sondern ein Mosaik aus Buntsandstein, Tonen, Mergeln und jüngeren Flussablagerungen im Fulda- und Baunetal. Diese Schichten wurden über sehr lange Zeit aus dem Grundgebirge der Region herausgewittert, von der Fulda und ihren Nebenläufen weiterverlagert und in den flachen Niederungen wieder abgelagert. Genau dort nimmt das Wasser beim Versickern Mineralien auf. Der Härtewert von 14,6 °dH passt zu diesem Untergrund: ausreichend Kalk und Magnesium aus den löss- und mergelhaltigen Böden, aber nicht die extrem harten Werte, die in stärker karbonatischen Gegenden vorkommen. Die Fulda prägt das Bild direkt vor Ort, während die umgebenden Höhen des Kasseler Beckens mit ihren Sandstein- und Lössdecken das Grundwasser zusätzlich beeinflussen. So entsteht ein Wasser, das zwischen weichen Mittelgebirgsquellen und deutlich härteren Kalkgebieten liegt. Versorgt wird Fuldabrück über die kommunale Wasserversorgung im Netz der Gemeinde, die ihr Trinkwasser aus örtlich und regional genutzten Grundwasserfassungen bezieht. Maßgeblich sind Brunnen im Gebiet des Fuldatals und des nahen Baunatals, aus denen das Wasser über Aufbereitung und Mischbetrieb ins Leitungsnetz gelangt. Zuständig ist die Gemeinde Fuldabrück als Wasserversorger, teils im Verbund mit regionalen Strukturen des Landkreises Kassel. Der Charakter des Wassers hängt deshalb nicht an einer einzelnen Quelle, sondern an mehreren Grundwasserstöcken, die von den Niederschlägen auf den Höhen zwischen Dörnhagen, Bergshausen und Dennhausen-Dittershausen gespeist werden. Die Flussnähe sorgt für Nachschub, die sandig-lehmigen Deckschichten filtern, und die mergeligen Partien geben die mittlere Härte mit. Im Vergleich zu vielen Orten im Landkreis Kassel bleibt Fuldabrück spürbar im Mittelfeld. Kassel selbst und manche Orte auf kalkärmeren Sandsteinzügen kommen oft mit weicherem Wasser aus, während südlich und östlich gelegene Bereiche mit stärker karbonatischen Schichten härtere Werte zeigen können. Gegenüber dem hessischen Durchschnitt steht Fuldabrück damit nicht am weichen Rand, sondern eher in einer Zone, die den Übergang zwischen nordhessischem Mittelgebirgswasser und mineralreicherem Grundwasser markiert. Die Lage am Rand des Kasseler Beckens macht den Unterschied: hier treffen Flussniederung, Löss, Sandstein und Mergel auf engem Raum zusammen, und genau daraus ergibt sich der mittlere Härtewert, der das Trinkwasser vor Ort so eigenständig macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeinde Fuldabrück

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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