Wasserhärte in Gomaringen

PLZ 72810 · Tübingen, Baden-Württemberg

14,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

FairNetz GmbH

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Praktische Tipps bei 14,2 °dH

Spülmaschine

Bei 14,2 °dH in Gomaringen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Gomaringen liegt mit 14,2 °dH 1,7 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Gomaringen
14,2
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Gomaringen liegt mit 14,2 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Gomaringen
14,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dußlingen 14,2 °dH mittel
Nehren 14,4 °dH hart
Mössingen 16 °dH hart
Ofterdingen 13 °dH mittel
Tübingen 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Gomaringen

22,7 °dH — was steckt dahinter? Unter Gomaringen liegt kein Kalkmassiv wie in manchen Teilen der Schwäbischen Alb, aber auch kein reines Sand- oder Granitgebiet. Der Ort sitzt am Rand des Tübinger Vorlands, wo Keuper- und Muschelkalkschichten, Lössdecken und tonige Verwitterungsböden ineinandergreifen. Regenwasser sickert dort durch kalkhaltige Schichten und nimmt Calcium und Magnesium auf. Genau dieser geologische Weg prägt den Wert vor Ort. Die Täler von Wiesaz und Steinlach führen zwar Wasser durch die Landschaft, entscheidend für die Härte sind jedoch die Gesteine im Untergrund und im Einzugsgebiet, nicht der Bach selbst. Deshalb liegt Gomaringen mit 14,2 °dH im mittleren Bereich, aber spürbar über Orten, deren Versorgung stärker von weicheren Schichten oder Mischwasser aus anderen Zonen geprägt ist. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer Talsperre, sondern aus dem regionalen Netz des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung. Gomaringen bezieht sein Wasser über die Verbundleitungen des Zweckverbands, der Seewasser aus dem Bodensee in den Landkreis Tübingen liefert. Vor Ort wird es über das kommunale Leitungsnetz verteilt und mit anderen Einspeisungen im Raum Tübingen und Reutlingen abgestimmt. Darin liegt auch der Grund, weshalb sich Gomaringen von manchen Nachbarorten unterscheidet: Während einzelne Gemeinden im Umland stärker von lokalen Quellen, Schicht- oder Mischwasser leben und dadurch teils weichere oder teils noch härtere Werte zeigen, steht Gomaringen auf einem vergleichsweise stabilen Mittelwert. Baden-Württemberg insgesamt ist beim Trinkwasserhärtebild sehr uneinheitlich. Zwischen dem weichen Bodenseewasser und den oft deutlich kalkreicheren Versorgungen aus dem Albvorland fällt Gomaringen eher in die mittlere Zone, nicht an die Extreme. Der Ort liegt damit an einer geologischen Schnittstelle, die man im Wasser schmeckt und misst. Richtung Tübingen und Mössingen ändern sich die Rahmenbedingungen oft schon auf wenigen Kilometern, weil die Schichten wechseln und andere Versorgungsräume greifen. Gomaringen bleibt trotzdem klar ein Ort des Verbundwassers mit regionalem Charakter: kein alpines Quellwasser, kein rein lokales Brunnenwasser, sondern Bodenseewasser im Netz, geordnet durch die Infrastruktur des Landkreises Tübingen. Der Härtewert von 14,2 °dH ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis von Untergrund, Leitungsverbund und der Lage zwischen Albvorland und Neckarraum.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: FairNetz GmbH

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