Wasserhärte in Grabau

PLZ 21493 · Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Stecknitz-Lauenburg

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Grabau: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Grabau liegt mit 13,4 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Grabau
13,4
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Grabau liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Grabau
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sahms 11,7 °dH mittel
Grove 11,7 °dH mittel
Schwarzenbek 12,5 °dH mittel
Groß Pampau 12,4 °dH mittel
Müssen 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Grabau

13,4 °dH in Grabau verweisen auf Wasser aus einem Grundwasserleiter, der hier vom jungen eiszeitlichen Untergrund geprägt ist. Im Herzogtum Lauenburg liegen unter den lehmigen Deckschichten oft sandige und kiesige Schichten aus der Weichselzeit, dazwischen immer wieder tonige Lagen, die das Wasser nur langsam durchlassen. Das Grundwasser bleibt dadurch länger im Kontakt mit mineralischem Material. Kalk- und Magnesiumanteile lösen sich aus den Sedimenten, bevor das Wasser gefördert wird. Der Raum zwischen Ahrensburger Endmoräne, den flachen Niederungen Richtung Bille und den offenen Sanderflächen südlich des Sachsenwaldes liefert damit ein typisch norddeutsches Mischwasser, das nicht weich ausfällt, aber auch nicht hart an die Grenze steigt. Grabau liegt damit klar in einem Gebiet, in dem die Geologie den Geschmack und die Härte stärker prägt als jeder Oberflächenfluss. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund der Hamburger Wasserwerke, die im Umland des östlichen Schleswig-Holstein und im angrenzenden Hamburger Raum mehrere Grundwasserwerke betreiben. Für Grabau wird das Wasser über das Versorgungsnetz des Zweckverbands Wasserversorgung Stecknitz-Lauenburg bereitgestellt, der die Region im Landkreis Herzogtum Lauenburg mit aufbereitetem Grundwasser versorgt. Gefördert wird nicht aus einer Talsperre und nicht aus einem Fluss, sondern aus tiefen Brunnen in geschützten Grundwasserhorizonten. Diese Brunnen erschließen Schichten, die von den letzten Eiszeiten geformt wurden. Das Wasser wird nach der Förderung aufbereitet und in das regionale Netz eingespeist. Genau diese Herkunft aus tiefen, mineralreichen Schichten passt zu dem mittleren Härtewert in Grabau. Im direkten Vergleich wirkt Grabau damit anders als Orte an der Küste und auch anders als viele Gemeinden im Westen Schleswig-Holsteins, wo das Wasser oft weicher ist und stärker von sandigen, kalkärmeren Schichten kommt. Gegenüber Gegenden mit höherem Karbonatgehalt im Untergrund bleibt Grabau moderater, weil hier neben den kalkhaltigen Anteilen auch viel sandiges Material den Untergrund bestimmt. Im Landkreis Herzogtum Lauenburg zeigt sich das deutlich von Ort zu Ort: Wer näher an den glazialen Höhenzügen und alten Moränenflächen liegt, bekommt meist mineralreicheres Wasser als in den breiten Niederungen. Grabau steht genau in diesem Übergang. Das Ergebnis ist ein Wasserwert, der die eiszeitliche Landschaft des östlichen Schleswig-Holstein direkt im Glas sichtbar macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Stecknitz-Lauenburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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