Wasserhärte in Hamburg

PLZ 20038 · Hamburg, Hamburg

11 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

HAMBURG WASSER

Website

Praktische Tipps bei 11 °dH

Spülmaschine

Bei 11 °dH in Hamburg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hamburg

Hamburg liegt mit 11 °dH genau im Durchschnitt (11 °dH).

Hamburg
11
Hamburg
11

Vergleich mit Deutschland

Hamburg liegt mit 11 °dH 3,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hamburg
11
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Oststeinbek 12,1 °dH mittel
Barsbüttel 12,3 °dH mittel
Schenefeld 13 °dH mittel
Glinde 13,1 °dH mittel
Halstenbek 13 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hamburg

Zwischen Elbe, Alster und Bille liegt Hamburg nicht auf einem kompakten Felsrücken, sondern auf jungen Sandebenen, aufgefüllten Niederungen und eiszeitlich geprägten Geesträndern. Diese Schichten lassen Niederschlagswasser gut einsickern, speichern es aber nur in den sandigen und kiesigen Lagen zuverlässig. Kalkreiche Gesteine treten im Stadtgebiet kaum an die Oberfläche; deshalb bleibt das Trinkwasser hier deutlich weicher als in Regionen mit viel Kreide, Kalk oder Gips. Der mittlere Wert von 11 °dH passt zu diesem Untergrund und zu den großen Flussniederungen, die das Grundwasser zwar speisen, aber nicht stark mineralisieren. Die Nähe zu Marschflächen an der Elbe bringt zudem weiche, grundwassernahe Verhältnisse, während die höheren Geestrücken im Norden und Osten eher von durchlässigen Sanden geprägt sind. So entsteht ein Wasser, das nicht extrem weich, aber auch nicht hart ausfällt und sich zwischen den extremen Gegensätzen Norddeutschlands ziemlich eigenständig einordnet. Hamburg bezieht sein Trinkwasser vor allem aus Grundwasserwerken der Hamburger Wasserwerke, die über die Stadt verteilt in Gewinnungsgebieten wie Curslack, Kaltehofe, Ochsenwerder, Süderelbmarsch, Stellingen und weiteren Standorten fördern. Dort wird das Wasser aus tiefen Brunnen gewonnen, aus gut geschützten Sand- und Kiesaquiferen unter den Marschen und Geestflächen. Oberflächenwasser aus Elbe, Bille oder Alster fließt nicht direkt als Trinkwasser in die Leitungen, prägt aber über den Wasserkreislauf und die Neubildung das Reservoir unter der Stadt. Die Aufbereitung bleibt deshalb vergleichsweise zurückhaltend; die natürliche Beschaffenheit des Grundwassers reicht in vielen Bereichen schon aus, um die Versorgung der Metropole sicherzustellen. Der Versorger ist Hamburg Wasser, das die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung im gesamten Stadtgebiet organisiert. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten zeigt sich vor allem im Untergrund. Nördlich Richtung Schleswig-Holstein und östlich in Richtung der leicht welligen Geest mit sandigen Flächen bleibt das Wasser oft ähnlich bis etwas weicher, während in Teilen Niedersachsens mit kalkreicheren Böden und tieferen Schichten die Härte spürbar ansteigen kann. Innerhalb Hamburgs selbst gibt es ebenfalls feine Unterschiede: In den marschnahen Bereichen an der Süderelbe, in Wilhelmsburg oder an den Elbbrücken wirkt das Grundwasser meist stärker von jungen Sedimenten und Flussablagerungen geprägt, während weiter nördliche und östliche Stadtteile stärker vom Geestwasser beeinflusst sind. Hamburg steht damit zwischen Flussland und Sandlandschaft. Genau daraus kommt der mittlere Härtewert, der weder die kalkarmen Extremwerte mancher Küstenorte noch die härteren Verhältnisse südlicherer Regionen erreicht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: HAMBURG WASSER

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