Wasserhärte in Heinsberg

PLZ 52525 · Heinsberg, Nordrhein-Westfalen

13 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH

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Praktische Tipps bei 13 °dH

Spülmaschine

Bei 13 °dH in Heinsberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Heinsberg liegt mit 13 °dH 1,4 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Heinsberg
13
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Heinsberg liegt mit 13 °dH 1,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Heinsberg
13
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wassenberg 13,2 °dH mittel
Waldfeucht 12,2 °dH mittel
Hückelhoven 14,2 °dH mittel
Gangelt 10,3 °dH mittel
Geilenkirchen 10,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Heinsberg

Heinsberg liegt mit 13 °dH spürbar über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt vieler Rheinschiene-Städte und zugleich meist unter den noch härteren Werten aus Teilen der Eifel und des Bergischen Landes. Der Unterschied hat mit dem Untergrund zu tun: Im Kreis Heinsberg prägen Lockersedimente aus Rhein- und Maasnähe, Sand, Kies und teils kalkhaltige Schichten das Wasser deutlich stärker als die großen Granit- und Schiefergebiete westlich und südöstlich des Landes. Regenwasser, das durch diese Böden sickert, nimmt Calcium und Magnesium auf. Nördlich und östlich der Stadt wirken die Niederung der Wurm, die Niederungen von Rur und Rodebach sowie die flacheren Terrassen der Niederrheinischen Bucht mit. Das Wasser bleibt dadurch nicht extrem hart, aber klar im mittleren Bereich. Nachbarorte wie Geilenkirchen, Übach-Palenberg oder Wegberg bewegen sich in ähnlichen Zonen, weil sie denselben geologischen Rahmen teilen. Richtung Eifel steigt die Härte oft weiter an, Richtung Niederrhein fällt sie vielerorts etwas ab. Das Trinkwasser in Heinsberg kommt aus dem Verbundgebiet der NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH. Die Versorgung läuft nicht aus einer einzelnen Quelle, sondern aus einem Netz von Gewinnungsanlagen, überwiegend aus Grundwasserbrunnen im niederrheinischen Einzugsraum, das über Aufbereitung und Speicherung in die Orte des Kreises eingespeist wird. Entscheidend sind tiefe Brunnen in sandigen und kiesigen Schichten, die das Wasser natürlich filtern und zugleich die Mineralstoffe mitbringen, die den Wert bei 13 °dH halten. Talsperren spielen hier keine Rolle wie in den Mittelgebirgen. Heinsberg steht damit in einer typischen Grenzlage zwischen Rhein-Maas-Niederung und den etwas mineralreicheren Böden des westlichen Kreisgebiets. Genau darin liegt der Unterschied zu vielen Orten in Nordrhein-Westfalen: In der Stadt treffen nicht die extrem weichen Wasser aus einigen Mittelgebirgsquellen und auch nicht die sehr harten Werte einzelner Kalkgebiete aufeinander, sondern ein mittleres, regional geprägtes Wasserbild. Im direkten Vergleich mit dem übrigen Land zeigt Heinsberg deshalb ein ruhiges Mittelmaß. Köln, Düsseldorf oder Mönchengladbach liegen je nach Versorgungszone oft ähnlich oder etwas darunter, während Orte in der Eifel, im Sauerland oder am Rand des Bergischen Landes häufig deutlich höhere Härten haben. Der Kreis Heinsberg bleibt dagegen durch seine Niederungslandschaft und die sandig-kiesigen Grundwasserleiter erkennbar eigenständig. Das Trinkwasser folgt hier dem Lauf der Landschaft: wenig Gebirge, viel ebenes Land, Grundwasser statt Talsperren, und ein Härtewert, der genau aus dieser niederrheinisch-westlichen Mischung entsteht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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