Wasserhärte in Ibbenbüren

PLZ 49477 · Steinfurt, Nordrhein-Westfalen

15 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land

Website

Praktische Tipps bei 15 °dH

Spülmaschine

Bei 15 °dH in Ibbenbüren: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Ibbenbüren liegt mit 15 °dH 0,6 °dH über dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Ibbenbüren
15
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Ibbenbüren liegt mit 15 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ibbenbüren
15
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mettingen 14,9 °dH hart
Hörstel 17 °dH hart
Tecklenburg 15,3 °dH hart
Recke 14,7 °dH hart
Westerkappeln 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ibbenbüren

Unter Ibbenbüren liegt ein Mosaik aus Sandstein, Ton, Mergel und eiszeitlichen Lockersedimenten. Der Teutoburger Wald schiebt sich hier mit seinem Rücken aus festem Sandstein und Mergel in die Landschaft, während nördlich davon die Niederungen von Hase und Aa jüngere Sande, Kiese und lehmige Ablagerungen tragen. Diese Schichten sind das Ergebnis von Meereseinbrüchen, Flussablagerungen und der Eiszeit, als Schmelzwasser und Gletscher die Böden im Kreis Steinfurt umformten. In den kalk- und mergelhaltigen Lagen löst sich im Grundwasser besonders viel Calcium und Magnesium, deshalb liegt der Härtewert in Ibbenbüren bei 15 °dH und damit klar im harten Bereich. Die Umgebung mit ihren Löss-, Sand- und Mergelböden dämpft das kaum, weil das Wasser auf seinem Weg durch die Gesteinsschichten lange mit diesen Mineralen in Kontakt bleibt. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz der Stadtwerke Ibbenbüren. Es wird aus lokalen Grundwasserbrunnen gewonnen, die das Wasser aus den wasserführenden Sand- und Kieseinlagen im Umfeld der Stadt erschließen, vor allem aus den Niederungen und den Randbereichen zwischen Teutoburger Wald und nördlichem Münsterland. Keine Talsperre prägt hier den Geschmack, sondern das Grundwasser selbst, das durch die geologisch wechselhafte Unterlage gefiltert wird. Der Charakter des Wassers hängt deshalb stark an den mergeligen und kalkreichen Partien des Untergrunds, während die sandigen Zonen für gute Versickerung sorgen und die Brunnen nachhaltig speisen. Der Versorger bereitet das Wasser auf und verteilt es direkt in Ibbenbüren und die angeschlossenen Ortsteile. Im Vergleich zu vielen Orten im westlichen Münsterland ist Ibbenbüren deutlich härter aufgestellt. In Nachbarstädten wie Rheine oder Mettingen schwankt die Härte je nach Brunnenfeld und Untergrund, doch die Mischung aus Teutoburger Wald, Mergelzügen und eiszeitlichen Sedimenten drückt Ibbenbüren spürbar in Richtung hartes Wasser. Gegenüber Teilen von Nordrhein-Westfalen mit weichem Wasser aus Mittelgebirgs-Talsperren oder aus sandigen, kalkarmen Böden fällt der Unterschied sofort auf. Der Kreis Steinfurt liegt geologisch an einer Schnittstelle: norddeutsche Sandräume, münsterländische Mergelplatten und der Felssaum des Teutoburger Waldes treffen hier zusammen. Genau daraus entsteht das Wasserbild von Ibbenbüren, kantiger als in vielen Nachbarorten und klar geprägt von der Landschaft unter der Oberfläche.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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