Wasserhärte in Ilshofen

PLZ 74532 · Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg

13,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Schmerachgruppe

Website

Praktische Tipps bei 13,8 °dH

Spülmaschine

Bei 13,8 °dH in Ilshofen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Ilshofen liegt mit 13,8 °dH 2,1 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Ilshofen
13,8
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Ilshofen liegt mit 13,8 °dH 0,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ilshofen
13,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kirchberg an der Jagst 13,8 °dH mittel
Wolpertshausen 14,5 °dH mittel
Gerabronn 16 °dH hart
Vellberg 13 °dH mittel
Braunsbach 14,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ilshofen

Ilshofen liegt mit 13,8 °dH spürbar über dem baden-württembergischen Durchschnitt vieler Oberflächenwasser-Regionen, aber noch klar unter den sehr harten Wässern mancher Muschelkalk- und Keupergebiete im Hohenlohekreis. Der Wert passt zu einer Landschaft, in der nicht weiche Schwarzwaldquellen den Ton angeben, sondern Kalk und Mergel aus dem fränkisch geprägten Hügelland. Zwischen Jagst und Bühler prägen Muschelkalk, Keuper und lössbedeckte Flächen das Untergrundbild. Regenwasser sickert dort durch kalkhaltige Schichten, löst Calcium und Magnesium heraus und gelangt so mit mittlerer Härte ins Netz. Die Nähe zur Jagst und zu kleineren Zuflüssen liefert zwar keine weiche Bergwasser-Qualität, aber ein geologisch gemischtes Rohwasser, das sich deutlich von den sehr weichen Wässern im Südschwarzwald oder auf der Schwäbischen Alb unterscheidet. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Verbund der Fernwasserversorgung Franken, ergänzt durch örtliche Gewinnungsanlagen im Versorgungsgebiet des Zweckverbands Wasserversorgung Nordostwürttemberg. Zuständig ist also kein einzelner kleiner Ortsbrunnen, sondern ein System aus Brunnen, Quellfassungen und Verbundleitungen, das Wasser aus dem fränkischen und württembergischen Umland zusammenführt und aufbereitet. Gerade dieser Verbund erklärt, warum Ilshofen nicht allein von einer lokalen Quelle abhängt. Die Versorgung ist auf mehrere Standbeine gestellt: tiefere Grundwasserbrunnen aus kalkführenden Schichten, dazu Einspeisungen aus regionalen Leitungen, die Rohwasser aus den Gewinnungsgebieten im Landkreis Schwäbisch Hall und den angrenzenden Teilen Hohenlohes heranführen. Dadurch bleibt die Qualität stabil, obwohl die Landschaft zwischen Kochertal, Jagsttal und den offenen Höhen der Hohenloher Ebene stark wechselt. Gegenüber Nachbarorten zeigt sich Ilshofen als typischer Mittelwert im Hohenloher Wasserbild. Schwäbisch Hall, Gerabronn oder Kirchberg an der Jagst liegen ebenfalls in einer Region, in der Kalk im Untergrund das Wasser merklich prägt. Weich wie in großen Teilen des Landes ist es hier nicht, aber auch nicht so hart wie in manchen Randlagen des Muschelkalks. Der Unterschied zum Landesdurchschnitt Baden-Württembergs entsteht vor allem durch die lokale Geologie: weniger kristallines Gebirge, mehr lösliche Karbonatgesteine, dazu flachere Täler und versickerungsfreudige Böden. Ilshofen steht damit genau zwischen den weichen Wasserlandschaften des Südens und den noch härteren Karst- und Kalkräumen weiter östlich. Diese Lage macht den Ort wasserchemisch eigenständig und zugleich typisch für den Landkreis Schwäbisch Hall.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Schmerachgruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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