Wasserhärte in Kaltennordheim

PLZ 36452 · Schmalkalden-Meiningen, Thüringen

17,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Wasserversorgungszweckverband Bad Salzungen

Website

Praktische Tipps bei 17,5 °dH

Spülmaschine

Bei 17,5 °dH in Kaltennordheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Kaltennordheim liegt mit 17,5 °dH 3,4 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Kaltennordheim
17,5
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Kaltennordheim liegt mit 17,5 °dH 2,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kaltennordheim
17,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Erbenhausen 15,2 °dH hart
Empfertshausen 16,9 °dH hart
Friedelshausen 15,9 °dH hart
Wiesenthal 18 °dH hart
Oberweid 16 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Kaltennordheim

Schmalkalden-Meiningen liegt am Rand von Rhön und Grabfeld, dort, wo Buntsandstein, Muschelkalk und in den Hochlagen Basalt den Untergrund prägen. Diese Abfolge macht das Rohwasser in der Südthüringer Landschaft oft mineralreich, weil Regen- und Quellwasser auf dem Weg durch kalkhaltige und teils klüftige Schichten viele gelöste Bestandteile aufnimmt. Auch die kleinen Bäche der Rhön, die zur Felda und über die Ulster in die Werra entwässern, spiegeln diese Geologie wider. Kaltennordheim liegt mitten in diesem Übergangsraum. Das Trinkwasser erreicht deshalb einen Härtewert von 17,5 °dH. Der Wert passt zu einem Versorgungsgebiet, das nicht nur von oberflächennahen Quellen lebt, sondern von Wasser, das in Gesteinen mit Kalkanteil unterwegs war und dort deutlich mehr Calcium und Magnesium mitnimmt als in den weicheren Mittelgebirgsbereichen Thüringens. Kaltennordheim bezieht sein Trinkwasser über den zuständigen Netzbetreiber im Versorgungsgebiet der Stadt Kaltennordheim, heute Teil des Verbands- und Leitungsnetzes der Region um die Feldabahn und die Rhöner Höhenorte. Maßgeblich stammen die Mengen aus örtlichen Quellen und Brunnen im Einzugsbereich der Hochrhön sowie aus gespeisten Verbundleitungen, die das Wasser aus dem näheren Umland zusammenführen. In dieser Landschaft sind Quellfassungen ein naheliegender Weg, weil die Höhenzüge oberhalb der Stadt zuverlässige Zuflüsse liefern und die Talräume der Felda gute Verteilachsen bilden. Anders als Orte, die stärker an großräumige Fernwasserzufuhr angeschlossen sind, bleibt Kaltennordheim damit eng mit seinem unmittelbaren hydrogeologischen Umfeld verbunden. Das Wasser trägt die Handschrift der Rhön und der angrenzenden Kalk- und Sandsteinschichten, nicht die eines weit entfernten Sammelgebiets. Gegenüber vielen Nachbarorten in Thüringen fällt Kaltennordheim mit seiner deutlich härteren Wassersignatur auf. In Teilen des Thüringer Waldes oder in einzelnen Talsperrengebieten ist Trinkwasser oft spürbar weicher, weil dort andere Gesteine dominieren und weniger Carbonat gelöst wird. In den Orten der südlichen Rhön und des Grabfelds ist das Gegenteil typisch: kalkreichere Schichten, längere Fließwege durch verkarstete oder verwitterte Zonen und ein Untergrund, der Mineralstoffe abgibt. Kaltennordheim steht damit geologisch näher an den harten Wässern des Thüringer Südens als an den weicheren Versorgungen aus höheren Waldlagen. Der Härtewert von 17,5 °dH ist deshalb kein Zufall, sondern ein direkter Ausdruck dieser Landschaft zwischen Rhönkuppen, Taleinschnitten und den wasserführenden Gesteinen des Landkreises Schmalkalden-Meiningen.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgungszweckverband Bad Salzungen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber