Wasserhärte in Lennestadt

PLZ 57368 · Olpe, Nordrhein-Westfalen

7,3 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Lennestadt

Website

Praktische Tipps bei 7,3 °dH

Spülmaschine

Bei 7,3 °dH in Lennestadt reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Lennestadt liegt mit 7,3 °dH 7,1 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Lennestadt
7,3
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Lennestadt liegt mit 7,3 °dH 7,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lennestadt
7,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kirchhundem 7,2 °dH weich
Finnentrop 8,2 °dH weich
Attendorn 9,3 °dH mittel
Hilchenbach 8,8 °dH mittel
Schmallenberg 8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Lennestadt

Lennestadt liegt beim Trinkwasser näher an den sauerstoffreichen Quell- und Brunnenwässern des südlichen Sauerlands als an den härteren Versorgungsgebieten des westfälischen Tieflands. Mit 7,3 °dH bleibt das Wasser weich, weil im Einzugsgebiet kaum kalkreiche Schichten dominieren. Prägend sind Schiefer, Grauwacke und andere silikatische Gesteine des Rheinischen Schiefergebirges. Diese Böden geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Auch die engen Täler von Lenne, Veischede und Elspe wirken mit: Das Niederschlagswasser versickert rasch, wird in Quellhorizonten gesammelt und tritt mit geringer Mineralisierung wieder aus. So entsteht ein Wasserbild, das deutlich vom Landesdurchschnitt vieler Regionen in Nordrhein-Westfalen abweicht, wo Kalkstein, Löss oder kiesige Grundwasserleiter die Härte oft spürbar anheben. Versorgt wird Lennestadt durch die kommunale Wasserwirtschaft im Kreis Olpe, vor allem über die Siegener Versorgungsstruktur mit Quellfassungen, Brunnen und Aufbereitungsanlagen im Sauerlandnetz. Maßgeblich sind die Gewinnungsgebiete im Lennetal und in den Seitentälern, ergänzt durch Verbundleitungen aus dem Raum Olpe und den Hochlagen des Südsauerlands. Der Betreiber ist die Westfalen Weser Netz GmbH im Auftrag der örtlichen Wasserwerke beziehungsweise Stadtwerke-Strukturen im Kreis Olpe. Anders als in den Nachbarorten entlang der Ruhr oder in stärker kalkgeprägten Teilen des Landes kommt Lennestadt nicht auf harte Werte, sondern bleibt im weichen Bereich. Auch im direkten Umfeld zeigt sich das Gefälle: Während Orte mit tiefem Grundwasser aus Kalk- und Lösslandschaften deutlich höhere Härten melden, bleibt das Lennestädter Wasser durch die geologischen Verhältnisse der Schiefergebirge merklich milder. Der Unterschied zu vielen Teilen Nordrhein-Westfalens ist deshalb nicht klein, sondern landschaftlich erklärbar. Wo das Land flacher wird und Kalkschichten oder eisenreiche Grundwasserleiter den Ton angeben, steigt die Härte oft deutlich an. Lennestadt dagegen sitzt in einem Tal- und Höhenzugskessel mit kurzen Fließwegen, viel Regen und wenig löslichem Gestein. Genau deshalb bleibt der Härtewert bei 7,3 °dH stabil im weichen Bereich. Das Wasser trägt die Handschrift des Sauerlands: kühl, quarz- und schiefernah, mineralarm und regional geprägt. Zwischen Grevenbrück, Meggen, Altenhundem und den Nachbarorten im Kreis Olpe zeigt sich damit ein Trinkwasserprofil, das klar aus der Geologie kommt und sich sichtbar vom NRW-Durchschnitt absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Lennestadt

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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