Wasserhärte in Lentföhrden

PLZ 24632 · Segeberg, Schleswig-Holstein

11,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Eigenbetrieb Wasserversorgung Amt Kisdorf

Website

Praktische Tipps bei 11,5 °dH

Spülmaschine

Bei 11,5 °dH in Lentföhrden: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Lentföhrden liegt mit 11,5 °dH 2,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Lentföhrden
11,5
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Lentföhrden liegt mit 11,5 °dH 3,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lentföhrden
11,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Nützen 12 °dH mittel
Bad Bramstedt 11,5 °dH mittel
Weddelbrook 11,2 °dH mittel
Heidmoor 13,3 °dH mittel
Kaltenkirchen 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lentföhrden

Das Trinkwasser in Lentföhrden kommt aus dem Netz des Wasserbeschaffungsverbands Kisdorf, der in diesem Teil des Kreises Segeberg mehrere Grundwasserbrunnen in den eiszeitlich geprägten Sand- und Kieslagen der Region nutzt. Die Förderung erfolgt aus tiefen Brunnen im Verbandsgebiet rund um Kisdorf und die benachbarten Orte im Schleswig-Holsteinischen Geestrücken; dort speist das Grundwasser die zentrale Aufbereitung und wird von hier aus nach Lentföhrden verteilt. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt keine Rolle, denn zwischen Lentföhrden und der Kieler Geest liegen keine Quellgebirge, sondern eiszeitliche Ablagerungen, die Regenwasser langsam durchlässig in den Untergrund leiten. Die konkrete Herkunft ist damit eng an die lokale Geologie gebunden: saubere, gut versickernde Sande und Geschiebedecksande prägen den Nachschub, nicht Flusswasser aus einem großen Einzugsgebiet. Zuständig ist der Wasserbeschaffungsverband Kisdorf mit Sitz im nahen Kisdorf, der die Versorgung für mehrere Gemeinden im Umland organisiert und damit auch Lentföhrden beliefert. Der Härtewert von 11,5 °dH passt zu diesem Untergrund. In der Gegend dominieren eiszeitliche Sande, darunter aber auch tonige und mergelige Schichten, die dem Sickerwasser Calcium und Magnesium mitgeben, bevor es im Brunnen landet. Genau diese Mischung aus durchlässigen Sanden und mineralisch wirksamen Zwischenschichten macht das Wasser mittelhart. Schleswig-Holstein zeigt oft ein deutlich anderes Bild: An vielen Küsten- und Marschstandorten ist das Wasser weicher, während Gebiete mit stärker kalkhaltigen oder grundwasserführenden Schichten höhere Werte erreichen. Lentföhrden liegt in einer Übergangszone des Kreises Segeberg, nicht im weichen Küstensaum und auch nicht in einem reinen Kalkgebiet. Der Wasserhärtewert spiegelt deshalb die lokale Eiszeitlandschaft wider, in der sich das Grundwasser seinen Weg durch Sand, Kies und feinkörnige Ablagerungen sucht. Im Vergleich zu den Nachbarorten rund um Nützen, Hasenmoor und Kisdorf bleibt Lentföhrden im mittleren Bereich, ohne die starken Ausschläge, die man in manchen Teilen des Landes sieht. Südlich und westlich bestimmen breite Moor- und Geestflächen das Bild, nördlich und östlich wechseln sich sandige Hochflächen und kleine Niederungen ab. Große Flüsse fehlen direkt vor Ort; die Wasserbildung hängt hier vor allem von Niederschlag, Versickerung und den unterirdischen Schichten ab. Darum wirkt Lentföhrden wasserchemisch eher bodenständig als spektakulär: kein Talsperrenwasser, kein alpines Quellgebiet, sondern regionales Grundwasser aus dem Segeberger Umland. Diese Herkunft macht den Ort im Landkreis Segeberg klar unterscheidbar von den Küstenregionen und zugleich nah verwandt mit den anderen Gemeinden der Geest, die ebenfalls auf lokale Brunnen und kurze Versorgungswege setzen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Eigenbetrieb Wasserversorgung Amt Kisdorf

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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