Wasserhärte in Limbach

PLZ 74838 · Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg

8,3 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeinde Limbach

Website

Praktische Tipps bei 8,3 °dH

Spülmaschine

Bei 8,3 °dH in Limbach reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Limbach liegt mit 8,3 °dH 7,6 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Limbach
8,3
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Limbach liegt mit 8,3 °dH 6,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Limbach
8,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Fahrenbach 9,5 °dH mittel
Mudau 8,4 °dH mittel
Schefflenz 12,1 °dH mittel
Elztal 10,8 °dH mittel
Seckach 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Limbach

8,3 °dH — was steckt dahinter? Limbach liegt am Ostrand des Odenwaldes, wo Buntsandstein den Untergrund prägt und kalkarme Böden das Grundwasser nur wenig mit Mineralien anreichern. Anders als in den Muschelkalk- und Keupergebieten des Landes fehlt hier das harte, kalkreiche Gestein, das vielerorts deutlich höhere Werte erzeugt. Das Wasser sickert durch Sandstein, Quarz und lockere Deckschichten, sammelt sich in kleineren Grundwasserleitern und bleibt deshalb weich. Die Lage zwischen den Tälern der Kirnau und ihrer Nebenbäche verstärkt diesen Eindruck: kurze Wege im Einzugsgebiet, wenig Kalknachschub aus dem Gestein, klare, eher leichte Wasserqualität. Im Neckar-Odenwald-Kreis gehört Limbach damit zu den Orten mit auffallend mildem Trinkwasser, während viele Gemeinden im Kraichgau, im Gäu oder auf Muschelkalkrücken deutlich härter versorgt werden. Das Trinkwasser kommt aus dem lokalen Netz der Gemeinde Limbach, gespeist aus ortsnahen Brunnen und Quellen im Einzugsbereich des Odenwaldes. Zuständig ist die Gemeinde Limbach; die Versorgung läuft nicht über eine große Fernleitung aus einem Talsperrensystem, sondern über regionale Gewinnung und Aufbereitung vor Ort. Genau diese Nähe zur Gewinnungszone hält den Härtewert niedrig und macht die Herkunft transparent: Grundwasser aus den sandsteinreichen Lagen rund um die Ortsteile, ergänzt durch die kommunale Verteilung in die Haushalte. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten im Landkreis ist deutlich. Dort mischen teils andere Brunnenstandorte oder kalkreichere Schichten mit, was das Wasser spürbar härter macht. Limbach steht damit auf der weicheren Seite des Kreisvergleichs und auch unter dem Landesdurchschnitt vieler baden-württembergischer Versorgungsräume.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeinde Limbach

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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