Wasserhärte in Martinroda

PLZ 98693 · Ilm-Kreis, Thüringen

11,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasser- und Abwasser-Verband Ilmenau

Website

Praktische Tipps bei 11,9 °dH

Spülmaschine

Bei 11,9 °dH in Martinroda: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Martinroda liegt mit 11,9 °dH 9 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Martinroda
11,9
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Martinroda liegt mit 11,9 °dH 2,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Martinroda
11,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Elgersburg 7 °dH weich
Ilmenau 11,9 °dH mittel
Geratal 11,9 °dH mittel
Plaue 11,9 °dH mittel
Oberhof 15,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Martinroda

11,9 °dH prägen Martinroda, weil hier kein weiches Mittelgebirgsregenwasser aus dem Thüringer Wald dominiert, sondern Wasser aus einem Gebiet mit wechselnden Gesteinen und lössigen Deckschichten. Südlich und westlich liegen die kristallinen und sandigen Bereiche des Thüringer Waldes, nördlich und östlich setzt sich die Landschaft des Ilm-Kreises mit Buntsandstein, Muschelkalk und wasserführenden Spalten fort. Auf dem Weg durch diese Schichten löst das Wasser Kalzium und Magnesium aus dem Gestein. Dazu kommen die Einträge aus kleinen Bächen und Quellhorizonten, die über das Tal der Ilm und die Hänge bei Ilmenau und Plaue gespeist werden. Martinroda liegt damit in einer Zone, in der Quellwasser und Grundwasser nicht extrem hart, aber auch nicht weich ankommen. Der Wert passt zu dieser Übergangslandschaft zwischen Thüringer Wald und Vorland. Er liegt über vielen Orten im westlichen Thüringen, bleibt aber unter den deutlich härteren Bereichen mit kalkreichen Untergründen im Thüringer Becken. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasser- und Abwasser-Verband Ilmenau, kurz WAVI, der den Ort über regionale Brunnen- und Quellgebiete versorgt. Im Versorgungsraum um Martinroda werden vor allem gefasste Quellen und Grundwasser aus dem Einzugsbereich rund um Ilmenau, Langewiesen und die Hochlagen am Rand des Thüringer Waldes genutzt. Je nach Netzabschnitt kann Wasser aus unterschiedlichen Gewinnungsanlagen zusammengeführt werden, bevor es in Martinroda ankommt. Die Nähe zu den Quellgebieten am Waldrand ist dabei entscheidend. Anders als Orte mit stark kalkhaltigem Tiefengrundwasser oder reinen Fernwasser-Zuleitungen bleibt die Herkunft hier regional und landschaftsnah. Der Versorger hält den Ort damit eng an die lokalen Wasserressourcen des Ilm-Kreises angebunden. Martinroda unterscheidet sich spürbar von Nachbarorten wie Ilmenau, Elgersburg oder Gräfenroda, weil hier die Mischung aus Waldrand, Talraum und Vorland nicht ganz so kalkreich ausfällt wie in manchen Orten des Thüringer Beckens, aber auch nicht so weich ist wie in höheren, stark niederschlagsreichen Lagen des Thüringer Waldes. Innerhalb Thüringens steht Martinroda damit in der Mitte: weder extrem hart wie manche Orte auf Muschelkalk, noch auffallend weich wie reine Hochlagen mit viel Niederschlagswasser. Genau diese Lage im Übergang des Ilm-Kreises macht den Wasserwert ortstypisch. Das Trinkwasser trägt die Handschrift der umliegenden Hänge, der Quellen am Waldrand und der geologischen Schichten, die zwischen Martinroda und dem Ilmtal liegen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasser-Verband Ilmenau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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