Wasserhärte in Mönkloh

PLZ 24576 · Segeberg, Schleswig-Holstein

10,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Mittleres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 10,8 °dH

Spülmaschine

Bei 10,8 °dH in Mönkloh: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Mönkloh liegt mit 10,8 °dH 3,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Mönkloh
10,8
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Mönkloh liegt mit 10,8 °dH 3,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mönkloh
10,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Weddelbrook 11,2 °dH mittel
Heidmoor 13,3 °dH mittel
Hingstheide 10,8 °dH mittel
Bokel 13 °dH mittel
Föhrden-Barl 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Mönkloh

Der Landkreis Segeberg liegt im Übergang zwischen der Geest und den glazial geprägten Niederungen Schleswig-Holsteins. Hier haben Eiszeiten den Untergrund mit Sanden, Kiesen und Geschiebemergel modelliert. Genau diese Schichten bestimmen auch das Wasser in Mönkloh. Südlich und westlich der Gemeinde ziehen sich durchlässige Sande und eiszeitliche Ablagerungen, die Grundwasser zügig nachführen, während tonigere Lagen das Wasser länger im Boden halten und dabei Mineralien lösen. Der Härtewert von 10,8 °dH passt zu diesem Mischbild aus eher weichem norddeutschem Grundwasser und einem spürbaren Anteil an Kalk und Magnesium aus den Moränen der Region. Auffällig ist der Unterschied zu den tieferen Marschgebieten Schleswig-Holsteins, wo Wasser oft noch weicher ausfällt, und zu Orten mit stärker kalkführenden Schichten weiter südlich, wo die Werte rascher steigen. Mönkloh liegt damit genau in einer Zone, in der die eiszeitliche Formung des Untergrunds das Trinkwasser merklich prägt. Das Trinkwasser für Mönkloh stammt aus dem Netz des Wasserbeschaffungsverbands Mittleres Störgebiet, der im westlichen und mittleren Kreis Segeberg mehrere Förderbrunnen in grundwasserführenden Sand- und Kieslagen betreibt. Das Wasser wird dort aus tiefen Grundwasserleitern gewonnen, aufbereitet und über das Verbundnetz in die kleineren Orte verteilt. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Entscheidend sind die lokalen Brunnenfelder und die natürliche Filterwirkung der geologischen Schichten unter der Geest. Diese Versorgung passt zur Lage des Ortes zwischen den größeren Siedlungsachsen des Kreises und den landwirtschaftlich geprägten Flächen um Bad Bramstedt, Weddelbrook und Hitzhusen. Die Anlage ist auf stabile Grundwasserqualität ausgelegt, die im Segeberger Raum traditionell durch die Wechsel von Sand, Kies und Geschiebemergel geprägt wird. Mönkloh unterscheidet sich damit von vielen Küsten- und Marschorten Schleswig-Holsteins, in denen das Trinkwasser oft deutlich weicher ist und weniger aus den eiszeitlichen Tiefen des Binnenlands stammt. Auch gegenüber Nachbarorten im Kreis zeigt sich ein eigener Charakter. Orte näher an den sandigen Geestrücken erhalten häufig noch etwas weicheres Wasser, während Gemeinden mit stärker kalkhaltigen Untergründen im Südosten des Kreises höhere Härtewerte aufweisen. Mönkloh liegt dazwischen. Der Ort bekommt kein stark mineralisiertes, aber auch kein besonders weiches Wasser. Der Wert von 10,8 °dH spiegelt die Lage am Rand der Segeberger Grundwasserlandschaft wider. Genau diese regionale Mischung aus durchlässigen Sanden, eiszeitlichen Ablagerungen und tieferen Grundwasserleitern macht das Mönkloher Trinkwasser so ortstypisch.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Mittleres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber