Wasserhärte in Neckarwestheim

PLZ 74382 · Heilbronn, Baden-Württemberg

13,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung

Website

Praktische Tipps bei 13,9 °dH

Spülmaschine

Bei 13,9 °dH in Neckarwestheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Neckarwestheim liegt mit 13,9 °dH 2 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Neckarwestheim
13,9
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Neckarwestheim liegt mit 13,9 °dH 0,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neckarwestheim
13,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ilsfeld 13,7 °dH mittel
Kirchheim am Neckar 14,3 °dH mittel
Talheim 17 °dH hart
Gemmrigheim 14,7 °dH hart
Lauffen am Neckar 9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Neckarwestheim

Unter Neckarwestheim liegt kein reines Kalkbett, sondern ein vielschichtiger Untergrund aus Muschelkalk, darüber gelagerten Tonen, Mergeln und Lössablagerungen aus der letzten Eiszeit. Der Neckar hat sich hier tief in die Gesteine eingeschnitten und die Hänge des Zabergäu-Rands freigelegt. Muschelkalk gibt dem Wasser Härte, weil sich daraus Calcium und Magnesium lösen. Die tonigen und mergeligen Schichten bremsen die Versickerung, sodass Niederschläge nur langsam in tiefere Schichten gelangen. Auch die Nähe zum Neckartal prägt das Rohwasser: Der Fluss und seine Auen speisen ein Einzugsgebiet, in dem sich Karbonatgesteine und fruchtbare Lössdecken mischen. Darum liegt Neckarwestheim mit 13,9 °dH im mittleren Bereich, aber spürbar über Orten auf den Buntsandsteinflächen des nördlichen Landkreises Heilbronn. Das Trinkwasser stammt nicht aus einer einzigen Quelle direkt unter dem Ort, sondern aus dem Verbund der Bodenseewasserversorgung und regionalen Anlagen des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung, ergänzt durch die örtliche Verteilung der Gemeinde. Der Hauptanteil kommt aus Fernwasser, das am Bodensee gewonnen, aufbereitet und über das Verbundnetz in den Landkreis Heilbronn geleitet wird. Vor Ort übernimmt die Gemeinde die Speicherung und Verteilung in das Ortsnetz. Diese Kombination aus weichem Bodenseewasser und regionalen Beimischungen hält die Härte nicht bei sehr weich, sondern schiebt sie in den mittleren Bereich. Neckarwestheim liegt damit anders als manche Nachbarorte auf stärker kalkhaltigem Untergrund, aber auch nicht so weich wie reine Fernwassergemeinden am Rand der Alb oder am Bodensee selbst. Der Vergleich mit Lauffen, Gemmrigheim, Kirchheim am Neckar und Ilsfeld zeigt den Standort gut. Entlang des Neckars wechseln Härte und Mineralgehalt oft auf kurzer Strecke, weil Talfüllungen, Löss und Muschelkalkbänke nebeneinanderliegen. Neckarwestheim sitzt genau in dieser Übergangszone zwischen Flusstal und Gäuplatten. Gegenüber Orten mit stärkerem Anteil an Buntsandstein oder reiner Bodenseezufuhr wirkt das Wasser etwas mineralischer, gegenüber Gemeinden mit direkterem Muschelkalkuntergrund aber weniger hart. Das Ergebnis ist ein typisches Neckartalwasser aus dem Landkreis Heilbronn: geologisch vom Kalk geprägt, aber durch das Fernwassernetz abgefedert und deshalb nicht so hart, wie es der Untergrund allein vermuten ließe.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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