Wasserhärte in Nohfelden

PLZ 66625 · St. Wendel, Saarland

8,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Bostalsee

Website

Praktische Tipps bei 8,7 °dH

Spülmaschine

Bei 8,7 °dH in Nohfelden: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Saarland

Nohfelden liegt mit 8,7 °dH genau im Durchschnitt (8,4 °dH).

Nohfelden
8,7
Saarland
8,4

Vergleich mit Deutschland

Nohfelden liegt mit 8,7 °dH 6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Nohfelden
8,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gimbweiler 8,7 °dH mittel
Ellweiler 8 °dH weich
Hoppstädten-Weiersbach 9,5 °dH mittel
Dambach 10,1 °dH mittel
Meckenbach 10,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Nohfelden

Der Landkreis St. Wendel liegt auf dem Saar-Nahe-Bergland, einer alten Mittelgebirgslandschaft aus Sandsteinen, Schiefern und vereinzelt karbonatischen Schichten, die Regenwasser nicht überall gleich stark mit Mineralien anreichern. Nohfelden sitzt am nördlichen Rand des Saarlands dort, wo der Buntsandstein des Hunsrücks und die kleinräumigen Trog- und Talräume des Prims-Nahe-Gebiets zusammenwirken. Diese geologische Kante prägt das Trinkwasser spürbar. Niederschläge versickern in den verkarsteten und geklüfteten Gesteinspartien unterschiedlich tief, nehmen unterwegs Calcium und Magnesium auf und gelangen über Quellen und Grundwasserleiter wieder nach oben. Ein mittlerer Härtewert von 8,7 °dH passt zu diesem Untergrund: nicht weich wie in reinen Sandstein- oder Talsperrenregionen, aber auch nicht hart wie in stark kalkigen Gebieten des Saar-Mosel-Raums. Die Nähe zu Nahe, Traunbach und den kleineren Bächen der Hochwaldlandschaft sorgt dabei für kurze Wasserwege und wechselnde Speicherbedingungen im Untergrund. Das Trinkwasser für Nohfelden stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Bostalsee, der die Ortsteile aus eigenen Gewinnungsanlagen, Quellen und Brunnen in der Region versorgt und die Aufbereitung sowie Verteilung organisiert. Der Bostalsee selbst ist als Landschafts- und Wasserspeicher prägend für die Gegend, auch wenn das Trinkwasser nicht als Seewasser aus dem See abgegeben wird, sondern aus dem regionalen Verbund der Gewinnungsgebiete kommt. Hinzu kommen lokale Quellen und Grundwasserfassungen aus den anstehenden Sandstein- und Schieferbereichen des Hochwalds. Im Zusammenspiel entsteht ein Wasser, das vom Untergrund des St. Wendeler Landes geprägt ist und in der Härte deutlich vom saarländischen Durchschnitt abweichen kann. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten zeigt sich vor allem in der Herkunft aus dem Hochwald und der Nähe zum Bostalsee. Orte weiter südlich im Saarland beziehen häufiger Wasser aus stärker mineralisierten Verbünden oder aus Bereichen mit kalkreicherem Untergrund, was die Härte anheben kann. Nohfelden bleibt mit 8,7 °dH im mittleren Bereich und damit in einer Zone, die den geologischen Übergang zwischen dem saarländischen Buntsandsteinland und den wasserreicheren Tälern an der Nahe gut widerspiegelt. Genau diese Lage macht den Ort besonders: Nicht ein einzelner großer Fluss bestimmt das Wasser, sondern das Nebeneinander aus Sandstein, Schiefer, Quellen, Brunnen und den Speicherräumen der Hochwaldlandschaft.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Bostalsee

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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