Wasserhärte in Obersontheim

PLZ 74423 · Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg

12,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW)

Website

Praktische Tipps bei 12,6 °dH

Spülmaschine

Bei 12,6 °dH in Obersontheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Obersontheim liegt mit 12,6 °dH 3,3 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Obersontheim
12,6
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Obersontheim liegt mit 12,6 °dH 2,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Obersontheim
12,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bühlertann 12,1 °dH mittel
Vellberg 13 °dH mittel
Frankenhardt 13,2 °dH mittel
Bühlerzell 12,3 °dH mittel
Michelbach an der Bilz 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Obersontheim

Der Landkreis Schwäbisch Hall liegt am Übergang vom fränkisch geprägten Hügelland zur Keuperstufe des nordöstlichen Baden-Württembergs. Zwischen dem Kochertal, dem Jagstgebiet und den Muschelkalk- und Keuperflächen rund um den Schwäbisch-Fränkischen Wald prägen Kalk- und Mergelschichten das Wasser seit Jahrhunderten. Regen sickert dort nicht nur rasch durch verkarstete Kalksteine, sondern nimmt unterwegs auch Calcium und Magnesium auf. Genau daraus ergibt sich in Obersontheim der mittlere Wert von 12,6 °dH. Die Lage am Bühlertal und an kleinen Zuflüssen zur Bühler bringt zudem Wasser aus Schichten zusammen, die örtlich recht unterschiedlich ausfallen. Darum liegt Obersontheim spürbar über den weicheren Bereichen des Schwarzwalds, aber unter vielen härteren Messwerten aus den Muschelkalk- und Gipskeuperzonen des Kreises. Das Trinkwasser kommt vor Ort aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Nordostwürttemberg, kurz NOW, der große Teile des Landkreises Schwäbisch Hall versorgt. Für Obersontheim stammen die Mengen aus regionalen Grundwasserfassungen und Verbundleitungen des Verbands; die Versorgung ist damit nicht an einen einzelnen Dorfbrunnen gebunden, sondern an ein überregionales Netz mit Brunnen und Quellgebieten im Versorgungsraum Nordostwürttemberg. Diese Struktur ist typisch für den Kreis. Wasser wird je nach Bedarf gemischt und in das Ortsnetz eingespeist, sodass die Härte zwischen den einzelnen Gemeinden sichtbar schwankt. Obersontheim liegt mit 12,6 °dH klar im mittleren Bereich und damit meist etwas unter Orten, die stärker vom Kalk des Kochers oder von muschelkalkreichen Höhenzügen geprägt sind. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten zeigt sich vor allem in der Mischung aus Talnähe und Hügelland. Orte weiter im Kochertal oder auf muschelkalkreichen Höhen erreichen oft höhere Härtewerte, während Gemeinden in weicheren Sandstein- oder Waldlagen teils merklich niedriger liegen. Obersontheim steht dazwischen. Die Bühler, die umliegenden Keuperhänge und die kalkführenden Schichten des Landkreises liefern ein Wasserbild, das weder weich noch hart ausfällt, sondern den mittleren Charakter der Region gut trifft. Genau darin liegt die lokale Eigenart: Der Ort bezieht sein Trinkwasser aus einer Verbundversorgung, die von den geologischen Gegensätzen zwischen Flusstälern, Kalkrücken und Keuperflächen lebt, und dieser geologische Spannungsbogen spiegelt sich direkt im Härtewert wider.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber