Wasserhärte in Odenthal

PLZ 51519 · Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen

10,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

BELKAW GmbH

Website

Praktische Tipps bei 10,2 °dH

Spülmaschine

Bei 10,2 °dH in Odenthal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Odenthal liegt mit 10,2 °dH 4,2 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Odenthal
10,2
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Odenthal liegt mit 10,2 °dH 4,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Odenthal
10,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bergisch Gladbach 11,3 °dH mittel
Burscheid 9,1 °dH mittel
Leverkusen 8,1 °dH weich
Leichlingen (Rheinland), Blütenstadt 11,6 °dH mittel
Kürten 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Odenthal

Odenthal liegt beim Trinkwasser spürbar zwischen den weicheren und härteren Lagen des Rheinisch-Bergischen Kreises. Mit 10,2 °dH liegt der Wert im mittleren Bereich und damit leicht über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt vieler Ruhr- und Rheinsiedlungen, aber unter den oft härteren Werten aus kalkreichen Randlagen des Bergischen Landes. Der Grund steckt im Untergrund: Rund um Odenthal prägen devonische Schiefer, Grauwacken und sandige, teils kalkarme Böden das Wasser. Sie geben wenig Calcium und Magnesium ab. Wo im Gemeindegebiet Kalkzüge und Verwitterungsdecken näher an die Oberfläche treten, steigt die Härte etwas an. Bäche wie Dhünn und kleinere Zuläufe schneiden sich durch die Hügellandschaft und sammeln Wasser aus einem Einzugsgebiet, das geologisch stark wechselt. Deshalb bleibt der Härtewert nicht extrem weich, aber auch weit entfernt von den hart kalkigen Bereichen am Rand des Bergischen Landes. Gegenüber Leverkusen, Bergisch Gladbach oder Köln wirkt Odenthal dadurch etwas mineralischer als die großen Rheinstädte, zugleich aber weniger hart als Orte mit stärker kalkgeprägtem Untergrund im Umland. Das Trinkwasser kommt nicht aus einem einzigen Quelltopf, sondern aus dem regionalen Netz der BELKAW, das Odenthal mit Wasser aus dem bergischen Versorgungsraum speist. Ein Teil wird über die Wassergewinnung im Umfeld der Dhünn und über aufbereitetes Oberflächenwasser aus dem Talsperrensystem des Wupperverbandes bereitgestellt, vor allem aus dem Einzugsgebiet der Großen Dhünn-Talsperre und benachbarter bergischer Speicheranlagen. Ergänzend fließt je nach Netzabschnitt aufbereitetes Rohwasser aus tieferen Brunnen und Quellfassungen in das System ein. Diese Mischung hält die Versorgung im Ort stabil und erklärt den mittleren Härtebereich. Odenthal steht damit zwischen den Nachbarn: Burscheid und Kürten zeigen je nach Netzteil ähnliche bergische Werte, während Richtung Rhein die Trinkwasserwerte oft durch andere Gewinnungsräume und Mischungen geprägt sind. Hier kommt also kein Wasser aus einer einzelnen Quelle, sondern aus einem fein abgestimmten Verbund, der Bergisches Land und Rheinschiene miteinander verbindet. Genau darin liegt der Unterschied zu vielen Orten in Nordrhein-Westfalen. Odenthal bekommt Wasser aus einer Landschaft, die vom Wechsel zwischen Schieferrücken, tief eingeschnittenen Bachtälern und Speicherteichen lebt. Das Wasser nimmt auf seinem Weg nur begrenzt Mineralien auf, bleibt aber durch die regionale Mischung nicht auffallend weich. Im Vergleich zu stark kalkgeprägten Orten am Niederrhein ist der Wert niedriger, im Vergleich zu Teilen des Sauerlands oder einzelner bergischer Höhenlagen aber nicht ungewöhnlich hoch. Der Ort profitiert von der Nähe zur Dhünn und vom bergischen Verbundnetz, das lokale Geologie und zentrale Aufbereitung zusammenführt. So entsteht ein Trinkwasserprofil, das klar nach dem Rheinisch-Bergischen Kreis klingt: weder rheinisch weich noch bergisch hart, sondern ein mittlerer Wert mit deutlichem Bezug zu Schiefer, Grauwacke und dem Talsperrensystem der Region.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: BELKAW GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber