Wasserhärte in Philippsthal (Werra), Marktgemeinde

PLZ 36269 · Hersfeld-Rotenburg, Hessen

17 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg

Website

Praktische Tipps bei 17 °dH

Spülmaschine

Bei 17 °dH in Philippsthal (Werra), Marktgemeinde: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Philippsthal (Werra), Marktgemeinde liegt mit 17 °dH 1,3 °dH über dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Philippsthal (Werra), Marktgemeinde
17
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Philippsthal (Werra), Marktgemeinde liegt mit 17 °dH 2,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Philippsthal (Werra), Marktgemeinde
17
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Vacha 17 °dH hart
Unterbreizbach 22 °dH hart
Heringen (Werra) 2 °dH weich
Krayenberggemeinde 18 °dH hart
Hohenroda 13,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Philippsthal (Werra), Marktgemeinde

Unter Philippsthal (Werra) liegt ein geologischer Grenzraum, der das Wasser prägt: Buntsandstein aus der Trias, darüber stellenweise Ton- und Mergelschichten aus dem Zechsteinbecken, dazu junge Talablagerungen der Werra mit Sand und Kies. Die Werra hat sich hier tief in das Landschaftsbild eingeschnitten und führt Grundwasser und Talwasser eng zusammen. Hinzu kommt der Einfluss des Kalibergbaus im Werratal, der die Hydrochemie der Region seit Jahrzehnten mitbestimmt. Aus diesem Untergrund löst das Wasser auf seinem Weg durch Gestein und Schichten vor allem Calcium und Magnesium heraus. So entsteht der Härtewert von 17 °dH, der für Philippsthal deutlich über vielen hessischen Mittelgebirgsorten liegt. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz des Zweckverbands Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg, der über regionale Gewinnungsanlagen im nord- und osthessischen Raum liefert. Dort werden Grundwasserressourcen aus Brunnen gefördert, aufbereitet und über das Verbundnetz verteilt. Philippsthal selbst ist damit nicht auf einen einzelnen Dorfbrunnen angewiesen, sondern auf eine überörtliche Versorgung, die sich an den wasserreichen, aber geologisch stark mineralisierten Grundwasservorkommen des Werra- und Fuldaumschlags orientiert. Die Werra bleibt dabei der geographische Leitfluss, die Brunnen liegen jedoch im weiteren Versorgungsverbund und nicht direkt am Ufer des Ortskerns. Im Vergleich zu vielen Orten im Landkreis Hersfeld-Rotenburg fällt Philippsthal durch sein härteres Wasser auf. Richtung Knüll und in manchen höher gelegenen Teilen Nord- und Osthessens sind die Werte oft niedriger, weil dort andere Gesteine den Untergrund bilden und weniger Calciumcarbonat ins Wasser gelangt. Auch in benachbarten Werragemeinden schwanken die Härten spürbar, je nachdem, ob das Wasser aus tiefem Grundwasser, aus Quellfassungen oder aus stärker mineralisierten Talböden stammt. Philippsthal steht damit typisch für das Werratal: nicht weich wie manche Mittelgebirgsquelle, sondern geprägt von den tiefen, salz- und mineralreichen Schichten unter dem Flusslauf und den Sedimenten, die die Werra über lange Zeit abgelagert hat.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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