Wasserhärte in Plochingen

PLZ 73207 · Esslingen, Baden-Württemberg

13 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Plochingen

Website

Praktische Tipps bei 13 °dH

Spülmaschine

Bei 13 °dH in Plochingen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Plochingen liegt mit 13 °dH 2,9 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Plochingen
13
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Plochingen liegt mit 13 °dH 1,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Plochingen
13
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Deizisau 14,8 °dH hart
Wernau (Neckar) 15,8 °dH hart
Reichenbach an der Fils 14,7 °dH hart
Altbach 15,1 °dH hart
Baltmannsweiler 15,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Plochingen

13 °dH in Plochingen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis der Geologie am Neckarknie. Unter der Stadt liegen im Bereich des Neckartals vor allem Sedimente, Mergel und Kalk führende Schichten, die dem Wasser auf seinem Weg durch den Untergrund Calcium und Magnesium mitgeben. Dazu kommt der Einfluss des Neckars und seiner Zuflüsse wie der Fils: Sie schneiden durch Schotter, Auenlehme und ältere Gesteinspakete und prägen das Grundwasser, das in dieser Talzone gesammelt wird. Im Landkreis Esslingen trifft deshalb weicheres Wasser aus höheren Lagen rasch auf mineralreichere Talwässer. Plochingen liegt genau an dieser Übergangszone, an der sich Wasser aus dem Schurwald und aus dem Filstal mischt und dabei auf einen mittleren Härtebereich kommt. Gegenüber Orten auf den Hochflächen des Albvorlands oder in Teilen des oberen Filstals ist das Wasser hier meist weniger kalkarm, aber deutlich milder als in vielen tiefen Muschelkalkgebieten des Landes. Das Trinkwasser kommt in Plochingen aus dem Netz des Zweckverbands Landeswasserversorgung, ergänzt durch örtliche Übergaben im Versorgungsraum des Kreises Esslingen. Die Landeswasserversorgung fördert ihr Wasser aus großen Gewinnungsgebieten im Donauried und im Ostalbraum, also aus Brunnen und Quellen, deren Wasser auf langen unterirdischen Wegen gefasst und aufbereitet wird, bevor es in das Netz am mittleren Neckar gelangt. Für Plochingen ist deshalb nicht nur die lokale Talgeologie wichtig, sondern auch die Mischung aus Fernwasser und regionaler Verteilung über die Verbundnetze der Umgebung. Der Versorger arbeitet in einem System, das den Bedarf der Neckarstadt und der Nachbarorte wie Altbach, Deizisau, Reichenbach und Wernau sicher zusammenführt. Der Vergleich mit der Nachbarschaft fällt klar aus. Entlang des Neckars und der Fils wechseln die Härtewerte je nach Untergrund deutlich, weil sich Schotter, Ton, Mergel und Kalkbänke auf engem Raum abwechseln. Plochingen liegt damit zwischen den oft etwas weicheren, höhenbetonten Lagen am Rand des Schurwalds und den teils härteren Bereichen dort, wo kalkreichere Schichten stärker anstehen. Gegenüber vielen Orten im Albraum ist das Wasser hier moderater, gegenüber einigen flacheren Talorten im Kreis aber spürbar mineralischer. Der Standort am Zusammenfluss von Neckar und Fils macht Plochingen zu einem typischen Übergangsraum im Landkreis Esslingen: kein reines Bergwasser, kein klassisches Hartwassergebiet, sondern ein Ort, an dem Talgrund, Flussnähe und Fernversorgung gemeinsam den Charakter des Trinkwassers formen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Plochingen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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