Wasserhärte in Rheda-Wiedenbrück

PLZ 33378 · Gütersloh, Nordrhein-Westfalen

19 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

GELSENWASSER AG

Website

Praktische Tipps bei 19 °dH

Spülmaschine

Bei 19 °dH in Rheda-Wiedenbrück: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Rheda-Wiedenbrück liegt mit 19 °dH 4,6 °dH über dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Rheda-Wiedenbrück
19
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Rheda-Wiedenbrück liegt mit 19 °dH 4,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rheda-Wiedenbrück
19
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Herzebrock-Clarholz 15,9 °dH hart
Gütersloh 16,2 °dH hart
Langenberg 17,3 °dH hart
Oelde 15,8 °dH hart
Rietberg 15,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück liegt beim Trinkwasser deutlich über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt und auch spürbar über vielen Nachbarorten im Kreis Gütersloh. 19 °dH sind hier kein Zufall, sondern das Ergebnis der regionalen Geologie zwischen Emsniederung und den sandig-lehmigen Ablagerungen der Sennesandböden. Unter dem Stadtgebiet liegen Grundwasserleiter, die viel Calcium und Magnesium aus den quartären Sedimenten aufnehmen. Nördlich und östlich prägen eiszeitliche Sande, Geschiebelehme und lokal kalkhaltige Schichten den Untergrund. Dieses Wasser bleibt nicht weich, sondern nimmt auf seinem Weg durch die Lockergesteine Härtebildner mit, bevor es gefördert wird. Die Nähe zur Ems und zu ihren Nebengebieten liefert dabei kein Oberflächenwasser, sondern vor allem den hydrogeologischen Rahmen für das Grundwasser, aus dem hier Trinkwasser gewonnen wird. Gegenüber weicheren Orten im Westmünsterland oder im Teutoburger-Wald-Vorland fällt Rheda-Wiedenbrück deshalb als klar härterer Standort auf. NRW insgesamt reicht von sehr weichen Wassern aus Mittelgebirgs- und Talsperrenregionen bis zu deutlich härteren Grundwasservorkommen im Tiefland; Rheda-Wiedenbrück gehört klar zur härteren Seite dieses Spektrums. Konkreter stammt das Trinkwasser aus den Gewinnungsanlagen des örtlichen Versorgers Gelsenwasser, der in Rheda-Wiedenbrück die Versorgung über Grundwasserbrunnen in den Einzugsbereichen der Stadt und des Umlands organisiert. Gefördert wird aus tiefen Brunnenfeldern, nicht aus einer Talsperre und nicht aus Flusswasser. Die Aufbereitung konzentriert sich auf die natürliche Beschaffenheit des geförderten Wassers; die Härte bleibt dabei charakteristisch für das lokale Grundwasser. Der Versorger speist das Netz über die Anlagen, die den Stadtteil Rheda, Wiedenbrück und die angrenzenden Bereiche des Versorgungsgebiets bedienen. Gerade im Vergleich zu Orten mit Fernwasser aus dem Sauerland oder aus Talsperrensystemen zeigt sich der Unterschied deutlich: Dort sinkt die Härte oft merklich, hier bestimmt der Untergrund selbst den Charakter des Wassers. Zwischen Oelde, Verl und Herzebrock-Clarholz liegt Rheda-Wiedenbrück damit in einem Bereich, in dem die Grundwassergeologie das Trinkwasser härter macht als in vielen Teilen des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: GELSENWASSER AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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