Wasserhärte in Rhede

PLZ 46414 · Borken, Nordrhein-Westfalen

12,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Rhede GmbH

Website

Praktische Tipps bei 12,5 °dH

Spülmaschine

Bei 12,5 °dH in Rhede: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Rhede liegt mit 12,5 °dH 1,9 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Rhede
12,5
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Rhede liegt mit 12,5 °dH 2,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rhede
12,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bocholt 12,5 °dH mittel
Borken 16,1 °dH hart
Raesfeld 13 °dH mittel
Hamminkeln 12,8 °dH mittel
Isselburg 13,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Rhede

Zwischen dem flachen Niederrhein und der leichten Wellenlandschaft des westlichen Münsterlandes liegt Rhede auf Sanden, Kiesen und eiszeitlichen Ablagerungen, die Regenwasser schnell in den Untergrund leiten. Unter der Oberfläche folgen ältere Lockersedimente mit kalkhaltigen Bestandteilen aus den quartären Schichten und den tieferen Niederterrassen des Emscher-Lippe-Raums. Genau daraus ergibt sich der Härtewert von 12,5 °dH: nicht weich wie in reinen Sandgebieten, aber auch nicht so kalkreich wie in Gegenden mit starkem Kreide- oder Muschelkalkuntergrund. Die Nähe zu Bocholter Aa und Schlinge prägt die Grundwasserneubildung, doch die Fließgewässer selbst liefern kein Trinkwasser. Sie zeigen vielmehr, wie offen der Untergrund hier ist und wie stark Niederschläge in die Grundwasserleiter einsickern. Rhede steht damit zwischen den sehr weichen Wasserprofilen mancher Moor- und Sandorte im Westmünsterland und den härteren Werten, die in Teilen des Ruhrgebiets oder am Rand des Sauerlands häufiger auftreten. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Verbund der Stadtwerke und Wasserwerke des Kreises Borken. Entscheidende Rolle spielen Tiefbrunnen in den gut geschützten Grundwasserleitern des westlichen Münsterlandes, aus denen aufbereitetes Grundwasser in das Netz eingespeist wird; offene Talsperren spielen hier keine Rolle. Zuständig ist die Stadtwerke Rhede GmbH, die das Wasser über das lokale Netz an Haushalte und Betriebe abgibt. Das Rohwasser stammt aus Brunnenfeldern im Umfeld des Kreises, wo mächtige Sand- und Kiesschichten die Neubildung fördern und zugleich durch Ton- und Lehmlagen natürlich gefiltert werden. Diese Mischung hält den Härtewert im mittleren Bereich und sorgt dafür, dass Rhede nicht auf extrem weiche Fernwassermengen angewiesen ist. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich Rhede als klassischer Übergangsort. Richtung Bocholt und Isselburg bleibt das Wasser ebenfalls im mittleren Bereich, weil auch dort die Niederterrassen und sandigen Ablagerungen des Niederrheins dominieren. Weiter östlich, in Teilen des Kreises Borken und Richtung Münsterland, fallen die Werte oft etwas niedriger aus, wenn der Untergrund noch sandiger und kalkärmer wird. Nach Süden hin, wo der Einfluss des Ruhrgebiets und seiner älteren Gesteinsfolgen zunimmt, steigen die Härtewerte häufiger an. Rhede liegt damit in einer Zone, in der Boden, Grundwasser und regionale Förderung eng zusammenarbeiten. Das Wasser trägt die Handschrift der Landschaft: ruhig, grundwassernah und klar vom Untergrund des westlichen Münsterlandes geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Rhede GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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