Wasserhärte in Schönkirchen

PLZ 24232 · Plön, Schleswig-Holstein

16,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Ostholstein

Website

Praktische Tipps bei 16,5 °dH

Spülmaschine

Bei 16,5 °dH in Schönkirchen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Schönkirchen liegt mit 16,5 °dH 2,6 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Schönkirchen
16,5
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Schönkirchen liegt mit 16,5 °dH 1,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schönkirchen
16,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mönkeberg 16,2 °dH hart
Heikendorf 16,3 °dH hart
Dobersdorf 16,7 °dH hart
Probsteierhagen 16,8 °dH hart
Kiel 19,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schönkirchen

Schönkirchen liegt mit 16,5 °dH spürbar über dem Durchschnitt vieler schleswig-holsteinischer Orte, die oft weicheres Wasser aus tieferen Kreide- oder Sandsteinleitern bekommen. Hier prägen dagegen eiszeitliche Moränen, kiesige Sande und kalkhaltige Geschiebeschichten das Bild. Solche Ablagerungen wirken wie ein geologischer Filter, lösen aber unterwegs zusätzlich Calcium und Magnesium aus dem Untergrund. Im Kreis Plön trifft das auf Grundwasser aus dem lockeren Quartär, das durch die hügelige Jungmoränenlandschaft langsam nachgeführt wird. Anders als an manchen Küstenorten mit stärker vom Meer geprägtem, teils etwas milderem Wasser bleibt der Härtewert in Schönkirchen klar im harten Bereich. Das Trinkwasser kommt aus den regionalen Grundwasserwerken des Zweckverbands Ostholstein und Umgebung, der die Versorgung in diesem Teil der Probstei organisiert. Genutzt werden Brunnenfelder im Umland von Kiel und im südöstlichen Holsteiner Hügelland, aus denen Grundwasser gefördert, aufbereitet und ins Netz eingespeist wird. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Entscheidend sind die örtlichen Fördergebiete, in denen das Wasser durch sandige und kiesige Schichten sickert, bevor es in die Brunnen gelangt. Die Nähe zu den kalkreichen Geschiebemergeln im Kreis Plön hält den Mineralgehalt hoch und macht den Unterschied zu Orten mit deutlich weicheren Grundwasserleitern sichtbar. Gegenüber den Nachbarorten fällt Schönkirchen damit zwischen den eher weichen Wassern der nördlichen Geest und den ebenfalls härteren, aber teils anders zusammengesetzten Versorgungsgebieten Richtung Laboe, Heikendorf und Schwentinental auf. Schleswig-Holstein gilt insgesamt als Land mit vielen wechselnden Härtezonen, doch im Raum Schönkirchen ist der Einfluss der jungen Eiszeitlandschaft besonders deutlich. Die Wasseradern folgen nicht großen Flüssen, sondern dem unterirdischen Verlauf durch Moränenkörper und Schmelzwassersande. Genau diese geologische Prägung, zusammen mit der regionalen Förderung und Aufbereitung, sorgt vor Ort für ein Trinkwasser, das klar aus dem Boden des Kreises Plön kommt und sich von den weicheren Regionen des Bundeslands deutlich absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Ostholstein

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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