Wasserhärte in Schwallungen

PLZ 98590 · Schmalkalden-Meiningen, Thüringen

13,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Schmalkalden und Umgebung

Website

Praktische Tipps bei 13,1 °dH

Spülmaschine

Bei 13,1 °dH in Schwallungen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Schwallungen liegt mit 13,1 °dH 7,8 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Schwallungen
13,1
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Schwallungen liegt mit 13,1 °dH 1,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwallungen
13,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wasungen 13,2 °dH mittel
Fambach 11,9 °dH mittel
Breitungen/Werra 12,9 °dH mittel
Mehmels 16 °dH hart
Schmalkalden 15,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schwallungen

Schwallungen liegt beim Trinkwasser spürbar über dem Thüringer Mittel, denn 13,1 °dH liegen höher als viele weiche Quellen in den Mittelgebirgslagen des Landes. Der Grund sitzt buchstäblich im Untergrund: Im Werratal treffen Sandsteine, Mergel und tonige Schichten aufeinander, daneben prägen kalkführende Gesteine aus dem Umfeld des Thüringer Waldes und des südlichen Grabfelds die Mineralien im Wasser. Auf dem Weg durch diese Schichten löst das Wasser Calcium und Magnesium heraus. Deshalb fällt der Härtewert in Schwallungen nicht weich aus, sondern liegt im mittleren Bereich. Auch die Werra spielt mit. Ihr Tal sammelt Zuflüsse aus den Hängen und Niederungen rund um Schmalkalden, Wasungen und Breitungen, und genau diese Mischung aus Talwasser, Hangquellen und tiefen Grundwasserleitern formt den Charakter des Ortsnetzes. Versorgt wird Schwallungen über die örtliche Trinkwasserversorgung im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, die an die Verbundstruktur des regionalen Wasserwerksnetzes angeschlossen ist. Das Wasser stammt aus gefassten Quellen und Brunnen im Einzugsgebiet des Werratals und der angrenzenden Mittelgebirgslagen; dort wird Grundwasser gefördert, aufbereitet und über das Verteilnetz bis in den Ort gebracht. Anders als in höher gelegenen Orten am Thüringer Wald, wo Quellwasser oft deutlich weicher ist, bringt die Lage im Tal hier mehr Mineralstoffe ins Glas. Auch im Vergleich zu Nachbarorten entlang der Werra bleibt Schwallungen eher auf der mittleren Seite, weil die umgebenden Gesteinsschichten weniger stark kalkarm sind als in manchen Waldlagen, aber auch nicht so stark mineralisiert wie in einzelnen tieferen Grundwasserzonen des südthüringischen Beckens. Damit steht Schwallungen zwischen zwei Wasserwelten: nicht so weich wie viele Orte im Thüringer Wald, nicht so hart wie manche Standorte im stärker kalkgeprägten Thüringer Becken. Der Ort profitiert von der Nähe zu den Quellgebieten am Rand des Waldes und zugleich von den Grundwasserreserven des Werra-Raums. Genau diese Lage zwischen Bergland und Tal erklärt den Wert von 13,1 °dH. Wer aus Schmalkalden herüberkommt, merkt den Unterschied oft nur leicht; wer mit Orten weiter östlich oder nördlich vergleicht, erkennt schnell, dass Schwallungen wasserchemisch einen eigenen Mittelweg hat. Das Trinkwasser trägt damit deutlich die Handschrift des Werratals und der geologischen Übergangszone, in der Schwallungen liegt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Schmalkalden und Umgebung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber