Wasserhärte in Seekirch

PLZ 88422 · Biberach, Baden-Württemberg

20,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Städtische Wasserversorgung

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Praktische Tipps bei 20,1 °dH

Spülmaschine

Bei 20,1 °dH in Seekirch: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Seekirch liegt mit 20,1 °dH 4,2 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Seekirch
20,1
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Seekirch liegt mit 20,1 °dH 5,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Seekirch
20,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Tiefenbach 17,8 °dH hart
Alleshausen 20,1 °dH hart
Oggelshausen 20,2 °dH hart
Moosburg 17,8 °dH hart
Bad Buchau 20,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Seekirch

Das Trinkwasser in Seekirch kommt über den regionalen Verbund des Zweckverbands Wasserversorgung Rißgruppe, der sein Rohwasser aus Grundwasserfassungen im Rißtal bezieht, vor allem aus den Brunnen bei Laupheim, Burgrieden und Schwendi. Von dort gelangt es über das Leitungsnetz in den nördlichen Teil des Landkreises Biberach und damit auch nach Seekirch. Die Versorgung hängt also nicht an einem einzelnen Ortsbrunnen, sondern an mehreren Fassungen in den kies- und sandreichen Schottern des Riß- und Donautals, die tiefes, gut geschütztes Grundwasser liefern. Der Versorger arbeitet zusätzlich mit Aufbereitung und Beimischung innerhalb seines Netzes, damit die Qualität zwischen den angeschlossenen Orten stabil bleibt. Der Härtewert von 20,1 °dH hat seine Ursache in der Geologie zwischen Federsee, Riedflächen und den Randlagen des Jungmoränenlands. Seekirch liegt auf Untergründen, die von eiszeitlichen Ablagerungen, lösshaltigen Deckschichten und karbonatreichem Material geprägt sind. Solches Gestein gibt viel Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Dazu kommt der Einfluss der Schotterkörper aus den Flussräumen von Riß, Donau und ihren Nebenläufen, in denen das Grundwasser durch Kalk- und Kieslagen wandert. Auf diesem Weg nimmt es Mineralien auf, bevor es in der Leitung ankommt. Der Wert liegt damit klar im harten Bereich und passt zum geologischen Profil des nördlichen Oberschwabens. Im Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich ein typisches Bild der Region, aber mit deutlicher Ausprägung. Orte im Federseebecken und im weichen Moorumfeld haben oft etwas niedrigere Härten, weil dort weniger Kalk aus dem Untergrund gelöst wird. Seekirch steht näher an den mineralreichen Schichten des Oberschwäbischen Hügellands und wirkt deshalb härter als manche Gemeinden im weiteren Umland. Gegenüber dem baden-württembergischen Durchschnitt, der vielerorts im mittleren Bereich liegt, fällt Seekirch mit 20,1 °dH deutlich auf. Der Ort teilt damit die Wasserprägung des Landkreises Biberach, bleibt aber durch die Kombination aus regionalem Verbundwasser und kalkreichem Untergrund ein klar harter Standort.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Städtische Wasserversorgung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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