Wasserhärte in Staufenberg

PLZ 35460 · Gießen, Hessen

12,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Oberhessische Versorgungsbetriebe AG

Website

Praktische Tipps bei 12,1 °dH

Spülmaschine

Bei 12,1 °dH in Staufenberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Staufenberg liegt mit 12,1 °dH 3,6 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Staufenberg
12,1
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Staufenberg liegt mit 12,1 °dH 2,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Staufenberg
12,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lollar 13,1 °dH mittel
Fronhausen 12,2 °dH mittel
Buseck 13 °dH mittel
Allendorf (Lumda) 10,9 °dH mittel
Wettenberg 14,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Staufenberg

Staufenberg liegt beim Trinkwasser deutlich über dem hessischen Durchschnitt. Mit 12,1 °dH bewegt sich das Wasser im mittleren Bereich, während viele hessische Orte im Taunus, im Vogelsberg oder in den Mittelgebirgen teils weicheres Quellwasser bekommen und tiefer im Rhein-Main-Gebiet oft härteres Wasser aus kalkreichen Schichten ankommt. Der Unterschied hängt hier an der Lage am Westrand des Gießener Beckens. Unter den Dörfern ziehen Buntsandstein, Mergel und Kalkmergel durch den Untergrund, dazu lösliche Schichten aus dem Tertiär. Regenwasser, das dort versickert, löst unterwegs Calcium und Magnesium aus dem Gestein. So entsteht der mittlere Härtewert, der Staufenberg klar von den weicheren Lagen der Hessischen Mittelgebirge und zugleich von manchen noch härteren Nachbarzonen im Lahntal absetzt. Das Trinkwasser kommt nicht aus einem großen Oberflächengewässer, sondern aus dem regionalen Verbund der Oberhessischen Versorgungsbetriebe. Zuständig ist die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG, die Staufenberg über das Netz der Stadtwerke Gießen und kommunale Übergabepunkte versorgt. Das Wasser stammt aus Grundwasserbrunnen und Quellen im Gießener Umland und aus dem Verbund mit benachbarten Gewinnungsanlagen im Lahn- und Lumdatal. Diese Mischung aus örtlichem Grundwasser und zugeführtem Verbundwasser sorgt dafür, dass Staufenberg nicht auf ein einzelnes Einzugsgebiet festgelegt ist. Die Aufbereitung bleibt deshalb auf regionale Rohwasserqualitäten abgestimmt, die je nach Fördergebiet leicht schwanken, aber den mittleren Härtebereich stabil halten. Im direkten Vergleich mit den Nachbarorten zeigt sich das Profil noch deutlicher. Richtung Gießen und Buseck ist das Wasser oft ähnlich geprägt, weil die Orte auf denselben geologischen Rücken und Mulden im Vorfeld des Gießener Beckens zurückgreifen. Richtung Lollar und Wettenberg treten wieder andere Brunnenfelder und andere Mischungen in den Vordergrund, wodurch der Härtegrad leicht abweichen kann. Staufenberg liegt genau in diesem Übergang zwischen Talräumen, Hängen und Beckenrand. Der Lumdatalzug und die Randlagen zum Lahntal liefern kein einheitliches, reines Quellwasser, sondern ein regionales Mischbild aus mineralreichen Schichten und frischem Grundwasser. Darum wirkt das Staufenberger Trinkwasser weder auffallend weich noch ausgesprochen hart, sondern als typisches Wasser des mittelhessischen Beckens: geologisch geerdet, regional gewonnen und im Vergleich zu vielen Orten in Hessen klar eigenständig.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Oberhessische Versorgungsbetriebe AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber