Wasserhärte in Stuvenborn

PLZ 24641 · Segeberg, Schleswig-Holstein

11,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Segeberg

Website

Praktische Tipps bei 11,6 °dH

Spülmaschine

Bei 11,6 °dH in Stuvenborn: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Stuvenborn liegt mit 11,6 °dH 2,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Stuvenborn
11,6
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Stuvenborn liegt mit 11,6 °dH 3,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Stuvenborn
11,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sievershütten 11,8 °dH mittel
Seth 13,3 °dH mittel
Oering 13,3 °dH mittel
Hüttblek 11,8 °dH mittel
Itzstedt 11,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Stuvenborn

11,6 °dH prägt Stuvenborn als mittleren Härtebereich, und der Wert passt zur Geologie des Segeberger Umlands. Zwischen den Endmoränen der Eiszeit liegen hier vor allem sandige und kiesige Ablagerungen, dazu Schmelzwassersande und stellenweise Geschiebelehm. Solche Schichten speichern Grundwasser, lassen es aber auch auf seinem Weg durch den Untergrund mit Kalk und Magnesium aus dem norddeutschen Sedimentgestein anreichern. Nördlich und westlich bleibt der Einfluss der Geest spürbar, südlich öffnet sich das Gelände Richtung Niederung und Bachläufe im Einzugsgebiet der Trave. Genau diese Mischung aus durchlässigen Sanden und mineralreichen Schichten sorgt dafür, dass Stuvenborn weder sehr weiches Moorwasser noch hartes Tiefenwasser bekommt, sondern einen mittleren Wert, wie er im Kreis Segeberg häufiger vorkommt als an der Westküste oder auf den Inseln. Das Trinkwasser kommt nicht aus Talsperren oder Oberflächenwasser, sondern aus örtlichen Grundwasserbrunnen des zuständigen Wasserversorgers. In Stuvenborn ist das der Wasserbeschaffungsverband Segeberg, der die Gemeinde über das regionale Netz mit aufbereitetem Grundwasser versorgt. Gefasst wird das Wasser aus tieferen Sand- und Kiesgrundwasserleitern im Segeberger Verbandsgebiet, wo die Rohwässer aus mehreren Brunnen zusammengeführt und zentral aufbereitet werden. Diese Herkunft ist typisch für den Landkreis: Das Wasser stammt aus dem Untergrund der Holsteiner Geest, nicht aus großen Seen, und es trägt deshalb die Spur der umliegenden Böden direkt mit sich. Der Weg aus den Brunnen in die Leitungen ist kurz und regional, was den Charakter des Wassers so eng an den Standort bindet. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Stuvenborn nicht als Ausreißer, sondern als Teil eines breiten mittleren Bandes im Kreis Segeberg. Orte auf sandigen Geestrücken wie Seth, Sülfeld oder Itzstedt liegen oft ähnlich, während Gegenden mit stärker kalkhaltigen Grundwasserleitern etwas härter ausfallen können. Richtung Nordsee und in Teilen Schleswig-Holsteins mit sehr weichem Wasser sinken die Werte deutlich ab, weil dort weniger kalkführende Schichten im Untergrund liegen. Stuvenborn steht damit zwischen den Wasserwelten des Landes: nicht so weich wie die küstennahen Regionen, nicht so hart wie manche Gebiete mit stark mineralisiertem Grundwasser. Der messbare Unterschied kommt aus dem Boden unter den Feldern, aus den eiszeitlichen Ablagerungen und aus der regionalen Grundwassergewinnung, die den Ort mit Segeberger Wasser versorgt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Segeberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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