Wasserhärte in Villingen-Schwenningen

PLZ 78050 · Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg

12,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH

Website

Praktische Tipps bei 12,7 °dH

Spülmaschine

Bei 12,7 °dH in Villingen-Schwenningen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Villingen-Schwenningen liegt mit 12,7 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Villingen-Schwenningen
12,7
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Villingen-Schwenningen liegt mit 12,7 °dH 2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Villingen-Schwenningen
12,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Brigachtal 14,1 °dH mittel
Mönchweiler 12,7 °dH mittel
Bad Dürrheim 24 °dH hart
Unterkirnach 10,5 °dH mittel
Dauchingen 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Villingen-Schwenningen

12,7 °dH prägen das Trinkwasser in Villingen-Schwenningen: mittel, aber klar vom Untergrund der Baar und des Schwarzwaldvorlands bestimmt. Zwischen dem Buntsandstein des Schwarzwalds, den tonigen und kalkarmen Deckschichten der Baar und den Kiesen und Sanden alter Talzüge versickert Regenwasser nur teilweise schnell. Es nimmt auf dem Weg durch die Gesteine Mineralien auf, vor allem Calcium und Magnesium aus den wasserführenden Schichten, bevor es in den städtischen Leitungen landet. Auch die Lage am Rand des Donauquellgebiets spielt mit hinein: Die Brigach und kleinere Zuflüsse wie der Warenbach und der Kirnach markieren ein Gelände, in dem Quellhorizonte, Grundwasser und Hangwasser eng zusammenliegen. Deshalb fällt der Härtewert hier weder sehr weich noch deutlich hart aus, sondern bleibt im mittleren Bereich. Das Trinkwasser kommt aus mehreren Eigenwasservorkommen der Stadtwerke Villingen-Schwenningen. Versorgt werden Teile des Netzes aus Quellfassungen im Schwarzwaldumfeld und aus Tiefbrunnen in den wasserführenden Schichten des Schwarzwald-Baar-Kreises; je nach Stadtteil wird das Wasser im Verbund aufbereitet und verteilt. Die Gewinnungsgebiete liegen im Einzugsraum zwischen Villingen, Schwenningen und den höher gelegenen Randlagen Richtung Schabenhausen, Tannheim und Mühlhausen. Dort speisen Niederschläge, die auf den Hängen des Schwarzwalds fallen, das Grundwasser. Die Stadtwerke mischen diese Ressourcen so, dass in der Versorgung ein stabiler, mittlerer Härtebereich ankommt. Anders als in vielen Orten auf der Alb, wo Kalkstein das Wasser deutlich härter macht, oder in Teilen des nördlichen Schwarzwalds mit sehr weichen Werten, liegt Villingen-Schwenningen in einer Übergangszone. Genau darin unterscheidet sich die Doppelstadt von ihren Nachbarn. Richtung Donaueschingen und Hüfingen steigt der Einfluss der Kalk- und Mergelschichten des südlichen Baarraums, dort werden die Werte oft etwas höher. Richtung St. Georgen, Triberg und die tieferen Schwarzwaldlagen wird das Wasser meist weicher, weil dort die kristallinen Gesteine des Schwarzwalds dominieren und weniger gelöste Härtebildner ins Wasser gelangen. Villingen-Schwenningen sitzt dazwischen, geologisch und versorgungstechnisch. Das macht den Härtewert von 12,7 °dH so ortstypisch: geprägt von Schwarzwaldquelle, Baar-Untergrund und einem Versorgungsnetz, das die Stadt aus mehreren lokalen Wasserquellen zusammenführt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber