Wasserhärte in Wetter (Ruhr)

PLZ 58300 · Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen

7,3 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

AVU Netz GmbH

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Praktische Tipps bei 7,3 °dH

Spülmaschine

Bei 7,3 °dH in Wetter (Ruhr) reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Wetter (Ruhr) liegt mit 7,3 °dH 7,1 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Wetter (Ruhr)
7,3
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Wetter (Ruhr) liegt mit 7,3 °dH 7,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wetter (Ruhr)
7,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Herdecke 8 °dH weich
Hagen, Stadt der FernUniversität 14,4 °dH hart
Witten 8,4 °dH weich
Gevelsberg 6,9 °dH weich
Ennepetal, Stadt der Kluterthöhle 7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Wetter (Ruhr)

Der Ennepe-Ruhr-Kreis liegt am Rand des Rheinischen Schiefergebirges, wo harte Sandsteine, Tonschiefer und Grauwacken das Landschaftsbild prägen und die großen Flüsse Ruhr und Ennepe seit Jahrmillionen Täler eingeschnitten haben. Genau diese geologische Bühne bestimmt auch das Trinkwasser in Wetter (Ruhr): Das Wasser kommt nicht aus kalkreichen Kreide- oder Muschelkalkschichten, sondern aus einem Einzugsgebiet mit überwiegend silikatischem Gestein, das nur wenig Calcium und Magnesium abgibt. Hinzu kommen die Böden auf den Hängen zwischen Ruhrtal, Volmarstein und dem Übergang Richtung Ardeygebirge, die Niederschläge rasch in die Bäche und später in die Ruhr ableiten. Darum bleibt der Härtewert mit 7,3 °dH im weichen Bereich und deutlich unter den Werten vieler Regionen in Nordrhein-Westfalen, die stärker von Kalk- und Lösslandschaften geprägt sind. Das Trinkwasser für Wetter (Ruhr) stammt aus dem regionalen Netz der AVU Netz GmbH. Versorgt wird die Stadt im Ruhrtal über das Verbundsystem aus Ruhrwasser und aufbereitetem Wasser aus den Gewinnungs- und Aufbereitungsanlagen der Region, das über die Leitungen in die Ortsteile an der Ruhr, nach Alt-Wetter, Esborn und Wengern gelangt. Entscheidend ist dabei die Nähe zu den Ruhrtalwerken und den Speicher- und Aufbereitungskapazitäten der regionalen Wasserwirtschaft, die Rohwasser aus der Ruhr und aus geschützten Einzugsgebieten nutzt und es vor der Abgabe aufbereitet. Wetter (Ruhr) profitiert damit von einer Versorgung, die stark an den Fluss gebunden ist und zugleich auf moderne Aufbereitung setzt, statt auf weit entfernte Fernwasserquellen. Im Vergleich zu Nachbarorten fällt Wetter (Ruhr) mit seinem weichen Wasser im mittleren unteren Bereich auf. Nach Süden und Westen, wo die Ruhr weiter durch das Tal läuft und Orte wie Herdecke, Witten oder Hagen in ähnlichen Schiefergebirgszonen liegen, bleiben die Werte oft ebenfalls moderat. Richtung östliches und nördliches Westfalen steigen Härte und Mineralgehalt dagegen häufiger an, sobald kalkreichere Schichten oder Mischwassersysteme ins Spiel kommen. Wetter (Ruhr) steht damit zwischen Ruhrtal und Bergland: weder hart wie viele kalkgeprägte Räume in NRW noch extrem mineralarm. Der Charakter des Orts ist im Glas spürbar, weil Fluss, Fels und regionale Aufbereitung hier enger zusammenspielen als in vielen anderen Städten des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: AVU Netz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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