Wasserhärte in Winnenden

PLZ 71364 · Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg

17,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Winnenden

Website

Praktische Tipps bei 17,2 °dH

Spülmaschine

Bei 17,2 °dH in Winnenden: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Winnenden liegt mit 17,2 °dH 1,3 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Winnenden
17,2
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Winnenden liegt mit 17,2 °dH 2,5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Winnenden
17,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Leutenbach 17,2 °dH hart
Schwaikheim 16,7 °dH hart
Korb 16,6 °dH hart
Berglen 15,6 °dH hart
Allmersbach im Tal 16,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Winnenden

Zwischen den Hügeln des Schurwalds, den offenen Höhen des Berglen und den Tälern von Buchenbach und Leutenbach sammelt sich bei Winnenden Wasser, das auf seinem Weg durch Muschelkalk- und Keuperlagen viel Kalk mitnimmt. Der Untergrund im Rems-Murr-Kreis ist kein weiches Sandgebiet, sondern ein Mosaik aus verkarsteten Kalksteinen, mergeligen Schichten und tonigen Lagen. Regenwasser sickert dort rasch ein, löst Calcium- und Magnesiumverbindungen und speist so die Quellen und Brunnen, aus denen das Trinkwasser gewonnen wird. Genau deshalb liegt Winnenden mit 17,2 °dH im harten Bereich. Der Wert passt zur Geologie des mittleren Neckarraums und fällt deutlich höher aus als in Orten, die stärker von Schwarzwald- oder Bodenseewasser geprägt sind. Das Trinkwasser kommt nicht aus einem einzigen Ort, sondern aus dem Verbund der Stadtwerke Winnenden und ihrer regionalen Bezugsquellen. Versorgt werden Stadt und Teilorte über das Netz der Stadtwerke Winnenden, das Wasser aus eigenen Gewinnungsanlagen und aus dem überörtlichen Verbund bezieht, vor allem aus dem Zweckverband Landeswasserversorgung. Dieser liefert aufbereitetes Fernwasser aus dem Donauried und dem Langenauer Ried, ergänzt durch lokale Ressourcen aus dem Einzugsgebiet der Stadt. Dadurch bleibt die Versorgung stabil, auch wenn die natürlichen Grundwasserstände in trockenen Sommern schwanken. Die Nähe zur Rems bringt zwar Täler und Auen, aber keine weiche Oberflächenprägung wie in Regionen mit großen Talsperren oder alpinem Vorlandwasser. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten im Rems-Murr-Kreis zeigt sich im Alltag der Wasserwerte. In tieferen Lagen entlang der Rems oder in Gemeinden mit stärkerem Fernwasseranteil sind die Härtegrade oft niedriger oder gemischter. Winnenden bleibt dagegen klar im harten Bereich, weil die lokalen Schichten kalkreich sind und der Anteil mineralhaltigen Grundwassers hoch bleibt. Gegenüber dem restlichen Baden-Württemberg liegt der Ort damit eher auf der harten Seite, näher an den kalkreichen Räumen der Schwäbischen Alb und des Neckarbeckens als an den weicheren Wassergebieten des Schwarzwalds oder des Bodenseeraums. Das Trinkwasser spiegelt also direkt die Landschaft zwischen Hügelzug, Talboden und Grundwasserleiter wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Winnenden

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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