Wasserhärte in Wipperfürth

PLZ 51688 · Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen

6,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Aggerverband

Website

Praktische Tipps bei 6,2 °dH

Spülmaschine

Bei 6,2 °dH in Wipperfürth reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Wipperfürth liegt mit 6,2 °dH 8,2 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Wipperfürth
6,2
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Wipperfürth liegt mit 6,2 °dH 8,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wipperfürth
6,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hückeswagen, Schloss-Stadt 10 °dH mittel
Radevormwald, Stadt auf der Höhe 6,3 °dH weich
Halver 6,6 °dH weich
Marienheide 6,3 °dH weich
Lindlar 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Wipperfürth

Zwischen den Hügeln des Oberbergischen Kreises fällt das Gelände um Wipperfürth in enge Täler ab, in denen die Wipper und ihre Nebenbäche den Untergrund ständig mit prägen. Hier liegen vor allem Tonschiefer, Grauwacken und andere feste Gesteine des Rheinischen Schiefergebirges an. Sie geben nur wenig Kalk an das Wasser ab. Genau deshalb bleibt das Trinkwasser in Wipperfürth mit 6,2 °dH weich. Der Untergrund speichert Regenwasser in feinen Klüften und Schichten, statt es mit viel Calcium und Magnesium anzureichern. Auch die Bachläufe aus dem Einzugsgebiet des Kreises sorgen dafür, dass das Wasser eher schnell durchs Gelände zieht, statt lange in kalkreichen Sedimenten zu stehen. Das Ergebnis ist ein klarer, mineralisch eher zurückhaltender Charakter, wie er für die Berglagen östlich des Rheins typisch ist. Versorgt wird Wipperfürth vom Aggerverband, dessen Trinkwasser aus den Wasserwerken der Region stammt. Ein Teil kommt aus der Genkeltalsperre bei Gummersbach, ergänzt durch weitere Gewinnungsanlagen und aufbereitetes Rohwasser aus dem oberbergischen Verbundsystem. Dort werden Quell- und Grundwasservorkommen aus dem bergischen Hügelland genutzt, bevor sie in die Ortsnetze gelangen. Gerade die Talsperren im Oberbergischen liefern Wasser, das in den Einzugsgebieten auf schiefer- und grauwackenreichen Böden entstanden ist. Kalkreiche Schichten spielen nur eine Nebenrolle. So bleibt der Härtebereich niedrig, ohne die starke Mineralprägung, die man aus vielen anderen Teilen Nordrhein-Westfalens kennt. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich deutlich. Richtung Rhein und in Teilen des Ruhrgebiets steigen die Härtewerte oft spürbar an, weil dort Muschelkalk, Löss oder kalkhaltige Sedimente das Wasser stärker aufladen. Wipperfürth liegt dagegen auf dem alten Bergland, nicht auf einer Kalkplatte. Auch im Vergleich zu manchen Kommunen im westlichen NRW wirkt das Wasser hier leichter und weicher. Innerhalb des Oberbergischen Kreises gehört Wipperfürth damit zu den Orten mit eher niedriger Härte, obwohl die Landschaft selbst wasserreich wirkt. Hügel, Täler und Bachläufe liefern viel Niederschlag und gute Neubildung von Grundwasser, aber wenig kalkgebendes Gestein. Genau daraus entsteht der weiche Eindruck, der das Trinkwasser der Stadt so klar von vielen Nachbarn absetzt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Aggerverband

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber