Wasserhärte in Aach

PLZ 54298 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

8,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Website

Praktische Tipps bei 8,6 °dH

Spülmaschine

Bei 8,6 °dH in Aach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Aach liegt mit 8,6 °dH 4,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Aach
8,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Aach liegt mit 8,6 °dH 6,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Aach
8,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Newel 8,5 °dH mittel
Trierweiler 8,5 °dH mittel
Trier 8,4 °dH mittel
Kordel 8,5 °dH mittel
Ralingen 8,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Aach

Aach liegt beim Trierer Land deutlich kalkreicher als viele Orte im Hunsrück, aber oft etwas weicher als Siedlungen direkt an der oberen Mosel. Der Wert von 8,6 °dH passt zu einer Landschaft, in der Muschelkalk und ältere Kalksteine das Wasser auf seinem Weg prägen, zugleich aber auch Löss- und Mergelschichten aus der Umgebung ihre Spuren hinterlassen. Von den Höhen Richtung Kyll und Mosel kommt Regenwasser, das durch diese Schichten sickert, Mineralien aufnimmt und dadurch nicht hart, aber klar spürbar mittel bleibt. Gegenüber dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt liegt Aach damit im Mittelfeld. Nichts Extremes, weder sehr weich noch deutlich kalkreich. Gerade diese Lage zwischen Trierer Becken und den Randlagen des Landkreises Trier-Saarburg erklärt den Wert besser als jeder pauschale Landesvergleich. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserwerk Trier-Land, der Aach mit aufbereitetem Quell- und Grundwasser aus dem regionalen Verbund versorgt. Für den Raum Trier-Land werden mehrere Fassungen aus dem Umland genutzt, darunter Brunnen und Quellen aus den tieferen, wasserführenden Schichten des Trierer und Saarburger Umlands sowie angeschlossene Speichersysteme und Aufbereitungsanlagen des Verbunds. Die Versorgung ist damit klar regional verankert, nicht auf einen weit entfernten Fernwasserstrom angewiesen. Aach profitiert von der geologischen Mischung aus kalkhaltigen Untergründen und den Wassergewinnungsgebieten im Umfeld der Stadt Trier und der Verbandsgemeinde Trier-Land. Das Ergebnis ist ein Trinkwasser, das sich von den oft weicheren Orten in den Schiefergebieten Richtung Eifel unterscheidet und zugleich weniger kalkbetont ist als mancher Moselort mit direkterem Kalkuntergrund. Im Vergleich zu Nachbarorten im Landkreis zeigt sich Aach als Übergangsraum. Richtung Konz und Trier ist das Wasser häufig ähnlich geprägt, weil die Versorgungsräume und die geologischen Strukturen ineinandergreifen. In höher gelegenen Orten mit mehr Schiefer und Sandstein fällt die Härte meist geringer aus, während in kalkreicheren Zonen entlang der Mosel und ihrer Nebentäler höhere Werte vorkommen. Aach steht dazwischen. Der Ort bekommt sein Wasser aus einem regionalen Verbund, der auf die Böden und Gesteine der Umgebung abgestimmt ist. Genau deshalb bleibt der Härtewert stabil im mittleren Bereich und unterscheidet sich sowohl vom weicheren Wasser einzelner Eifelorte als auch von den härteren Ausprägungen in stärker kalkgeprägten Bereichen des Moseltals.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Trier-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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