Wasserhärte in Alpen

PLZ 46519 · Wesel, Nordrhein-Westfalen

13,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Praktische Tipps bei 13,3 °dH

Spülmaschine

Bei 13,3 °dH in Alpen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Alpen liegt mit 13,3 °dH 1,1 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Alpen
13,3
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Alpen liegt mit 13,3 °dH 1,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Alpen
13,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rheinberg 12,1 °dH mittel
Issum 15 °dH hart
Kamp-Lintfort 13,5 °dH mittel
Xanten 13,5 °dH mittel
Sonsbeck 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Alpen

Zwischen Rhein und Lippe liegt Alpen auf der flachen Niederrheinischen Terrasse, nicht am Gebirge, sondern auf jungen Sanden, Kiesen und lehmigen Deckschichten, die von den Flüssen abgelagert wurden. Diese Böden lassen Niederschlag schnell versickern, zugleich reichert das Grundwasser auf seinem Weg durch kalkhaltige Schichten aus dem Untergrund weitere Mineralien an. Der Rhein prägt den Wasserhaushalt der Region bis heute; sein Einfluss auf die Grundwasserneubildung, die alte Flusslandschaft mit Auen, Niederungen und trockenen Geestrücken sowie der Austausch mit den quartären Ablagerungen erklären den mittleren Härtewert von 13,3 °dH. Unter Alpen liegt kein hartes Kalkgebirge wie in der Eifel, aber auch kein reines Sandgebiet ohne Mineralien. Es ist ein Zwischenraum aus Flusskies, Lössresten und Niederterrassensedimenten, der Wasser weder sehr weich noch besonders hart werden lässt. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des örtlichen Versorgers, der die Gemeinde über Grundwasserbrunnen im niederrheinischen Einzugsgebiet beliefert und das Rohwasser in Aufbereitungsanlagen aufbereitet, bevor es in die Haushalte gelangt. Maßgeblich ist der kommunale Betrieb, der in Alpen und den Ortsteilen die Versorgung organisiert und dafür auf lokale Förderstellen im Kreis Wesel und auf das Verbundsystem am unteren Niederrhein setzt. Quellen aus dem Gebirge spielen hier keine Rolle, Talsperren ebenfalls nicht; entscheidend sind die tiefen Brunnen in den wasserführenden Schichten der Rheinaue und der Niederterrasse. Diese Herkunft ist typisch für den Niederrhein, wo Grundwasser die wichtigste Ressource ist und Flussnähe, Bodenaufbau und Grundwasserstand die Zusammensetzung stärker bestimmen als weite Transportwege. Im Vergleich zu Xanten, Rheinberg oder Sonsbeck liegt Alpen mit 13,3 °dH im mittleren Bereich, während manche Nachbarorte durch andere Brunnenhorizonte etwas weicheres oder etwas härteres Wasser erhalten. Gegenüber weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ist Alpen eher moderat: Im Ruhrgebiet und in vielen bergnahen Regionen schwanken die Werte stärker, weil dort andere Gesteine, ältere Schichten und Mischungen aus Talsperren- und Grundwasser dominieren. Alpen bleibt dagegen ein echter Niederrheiner. Das Wasser ist von Flusslandschaft und Niederterrasse geprägt, nicht von Fels oder Staumauer. Genau daraus entsteht sein Charakter: regional, grundwasserbasiert und durch die Geologie des Kreises Wesel klar vom Umland lesbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: NIAG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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