Wasserhärte in Rheinberg

PLZ 47495 · Wesel, Nordrhein-Westfalen

12,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

NiederrheinWasser GmbH

Website

Praktische Tipps bei 12,1 °dH

Spülmaschine

Bei 12,1 °dH in Rheinberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Rheinberg liegt mit 12,1 °dH 2,3 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Rheinberg
12,1
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Rheinberg liegt mit 12,1 °dH 2,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rheinberg
12,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kamp-Lintfort 13,5 °dH mittel
Alpen 13,3 °dH mittel
Voerde (Niederrhein) 12,2 °dH mittel
Dinslaken 11,9 °dH mittel
Moers 15,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rheinberg

12,1 °dH — was steckt dahinter? Rheinberg liegt am linken Niederrhein, dort, wo der Untergrund aus jungen quartären Sanden, Kiesen und Auelehmen besteht und der Rhein über Jahrtausende seine Spuren hinterlassen hat. Diese lockeren Schichten speichern kein hartes Kalkgestein wie in vielen Mittelgebirgen, aber sie stehen in enger Verbindung mit dem Grundwasserleiter des Rheins. Auf dem Weg durch die Bodenschichten nimmt das Wasser Calcium und Magnesium aus den sandig-kiesigen Ablagerungen mit, dazu kommen Einflüsse aus den Niederterrassen und aus den feinkörnigen Sedimenten der Rheinaue. Genau deshalb landet Rheinberg nicht im extrem weichen Bereich, sondern im mittleren Spektrum. Der Rhein selbst prägt die Region, ebenso die Nähe zu Lippe, Emscher-Raum und den Niederungen des Kreises Wesel. Das Ergebnis ist ein Wasser, das deutlich mineralischer ist als in norddeutschen Sandgebieten, aber spürbar milder bleibt als in vielen Gegenden mit Kalk- und Muschelkalkuntergrund. Das Trinkwasser stammt hier aus der regionalen Grundwassergewinnung der NiederrheinWasser GmbH. Gefördert wird aus Tiefbrunnen im Versorgungsgebiet am unteren Niederrhein, aufbereitet und ins Netz eingespeist, bevor es Rheinberg erreicht. Maßgeblich sind die Wasserwerke des Verbunds, der auch die umliegenden Orte mitversorgt und sein Rohwasser aus geschützten Grundwasserleitern zwischen Rhein und den Niederungen des Kreises zieht. Die Nähe zum Fluss ist dabei kein Zufall, sondern Teil des Systems: Der Rhein speist die Grundwasserkörper indirekt mit, während Sand- und Kiesschichten als natürliche Filter wirken. Talsperren spielen hier keine Rolle, Quellen ebenso wenig; entscheidend sind die Brunnen im Lockergestein, die das Wasser aus tieferen, gut geschützten Schichten holen. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Rheinberg mittig. Xanten und Alpen liegen je nach Teilgebiet teils ähnlich, teils etwas weicher, weil die lokalen Grundwasserverhältnisse und die Flussnähe variieren. Moers und Kamp-Lintfort können in einzelnen Netzbereichen leicht abweichen, weil andere Brunnenfelder und Mischungen im Einsatz sind. Gegenüber vielen Regionen in Nordrhein-Westfalen bleibt Rheinberg moderat: nicht so hart wie am Rand von Kalkgebieten im Westen des Landes, aber auch nicht so weich wie in einigen Ruhrgebietszonen mit stärker aufbereitetem Mischwasser. Der Standort im Kreis Wesel macht den Unterschied sichtbar. Hier bestimmt der Niederrhein mit seinen jungen Flussablagerungen den Charakter des Trinkwassers, nicht ein Gebirge, nicht eine Talsperre, sondern der breite, grundwasserreiche Stromraum am Rhein.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: NiederrheinWasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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