Wasserhärte in Ascheberg (Holstein)

PLZ 24326 · Plön, Schleswig-Holstein

16,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau

Website

Praktische Tipps bei 16,4 °dH

Spülmaschine

Bei 16,4 °dH in Ascheberg (Holstein): Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Ascheberg (Holstein) liegt mit 16,4 °dH 2,5 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Ascheberg (Holstein)
16,4
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Ascheberg (Holstein) liegt mit 16,4 °dH 1,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ascheberg (Holstein)
16,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dörnick 16,3 °dH hart
Wittmoldt 16,3 °dH hart
Dersau 17,1 °dH hart
Wahlstorf 17,1 °dH hart
Plön 17,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ascheberg (Holstein)

16,4 °dH — was steckt dahinter? In Ascheberg im Kreis Plön prägt vor allem das eiszeitliche Untergrundmuster den Härtewert. Die Gemeinde liegt im Hügelland zwischen dem Großen Plöner See und der Schwentine-Landschaft, also in einer Gegend, in der Grundwasser lange durch kalkhaltige Geschiebe aus der Weichsel- und Saale-Eiszeit sickert. Moränen, Geschiebemergel und Sandlagen liefern reichlich Calcium und Magnesium an das Wasser. Kalkarme Flächen gibt es hier kaum; stattdessen bestimmen eiszeitliche Ablagerungen, die aus Kreide- und Kalkmaterial der norddeutschen Tiefebene stammen, den Charakter des Trinkwassers. Darum fällt das Wasser härter aus als in vielen Küstenorten Schleswig-Holsteins, wo oft weichere, oberflächennahe Ressourcen genutzt werden. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Grundwasserverbund des Wasserbeschaffungsverbands Panker-Giekau, der auch Teile des Kreises Plön versorgt. Gefördert wird es aus Tiefbrunnen in den wasserreichen Grundwasserleitern der Holsteinischen Schweiz und des angrenzenden Moränengebiets. Diese Brunnen erschließen Schichten, die durch Kies, Sand und eiszeitliche Sedimente geschützt liegen. Oberflächenwasser aus Seen oder Flüssen spielt in Ascheberg selbst keine tragende Rolle; die Versorgung stützt sich auf tiefes Grundwasser, das auf seinem Weg durch kalkführende Schichten mineralisch aufgeladen wird. Genau darin liegt der Unterschied zu Orten mit direkter Seelage und stärker oberflächengeprägter Versorgung. Auch im Vergleich mit den Nachbarn zeigt sich ein klares Bild. Richtung Plön, Dersau oder Bösdorf bleibt das Wasser ebenfalls von den eiszeitlichen Ablagerungen der Seenplatte geprägt, doch die Werte schwanken je nach Brunnenfeld und Tiefe der Förderung. An der Ostseeküste, etwa in Richtung Kieler Förde oder Probstei, ist das Wasser oft anders zusammengesetzt, teils weicher, teils stärker von Mischsystemen beeinflusst. Ascheberg steht mitten in diesem Übergang zwischen Seengebiet und Hügelland. Das macht den Ort typisch für den Kreis Plön: kein Küstenwasser, kein reines Moorwasser, sondern grundwassergestütztes, kalkreiches Trinkwasser aus einer Landschaft, die von Eis, Stein und jahrtausendelanger Versickerung geformt wurde.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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