Wasserhärte in Bedburg-Hau

PLZ 47551 · Kleve, Nordrhein-Westfalen

13,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Kleve GmbH

Website

Praktische Tipps bei 13,7 °dH

Spülmaschine

Bei 13,7 °dH in Bedburg-Hau: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Bedburg-Hau liegt mit 13,7 °dH 0,7 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Bedburg-Hau
13,7
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Bedburg-Hau liegt mit 13,7 °dH 1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bedburg-Hau
13,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kleve 13,7 °dH mittel
Kalkar 13,5 °dH mittel
Emmerich am Rhein 13,7 °dH mittel
Goch 13,4 °dH mittel
Uedem 13,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bedburg-Hau

Bedburg-Hau liegt beim Trinkwasser spürbar über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt, bleibt aber unter vielen Orten mit noch härterem Kalkwasser im Rheinland. 13,7 °dH passen zu einer Landschaft, die vom Niederrhein geprägt ist: breite Niederungen, eiszeitliche Sande und Kiese, darüber örtlich lehmige Deckschichten. Solche Schichten bremsen Regenwasser nur begrenzt aus, zugleich nimmt das Grundwasser auf seinem Weg durch kalkhaltige Ablagerungen aus dem Rheinvorland Mineralstoffe auf. Genau daraus speist sich der mittlere Härtewert. Der Kreis Kleve liegt in einem Gebiet, in dem Grundwasser aus quartären Lockersedimenten gewonnen wird, nicht aus weichen Mittelgebirgsquellen. Auch die Nähe zu Rhein und Niers wirkt indirekt mit, weil diese Flusslandschaft die Grundwasserleiter geologisch mitprägt. Darum ist das Wasser hier deutlich mineralischer als in Teilen von Ostwestfalen, aber meist weniger hart als in vielen Orten des Ruhrgebiets oder des Bergischen Landes. Konkreter Versorger vor Ort sind die Stadtwerke Kleve GmbH, die Bedburg-Hau aus ihrem regionalen Trinkwassernetz versorgen. Das Wasser stammt aus dem Klever und niederrheinischen Gewinnungsraum, vor allem aus Brunnenfeldern im Umfeld von Kleve, in denen Grundwasser aus den sandigen und kiesigen Schichten des Niederrheins gefördert wird. Diese Förderung liegt in einem Gebiet, das hydrogeologisch eng mit der Rheinaue und den Niederterrassen verbunden ist. In der Praxis heißt das: kein Fernwasser aus großen Talsperren, sondern lokales Grundwasser aus tiefen Brunnen, aufbereitet und ins Netz eingespeist. Der Charakter des Wassers bleibt dadurch regional klar erkennbar, mit dem typischen Mineralgehalt eines Niederrhein-Ortes. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich Bedburg-Hau als mittlerer Fall im Kreis Kleve. Kleve, Kalkar, Goch oder Kranenburg liegen in derselben niederrheinischen Grundwasserlandschaft, doch lokale Unterschiede in Tiefe, Fließweg und Bodenschichten verschieben die Härte von Ort zu Ort. Gegenüber dem Landesbild fällt Bedburg-Hau weniger extrem aus: Nordrhein-Westfalen reicht von weichen Werten in manchen Sandgebieten bis zu deutlich härterem Wasser in kalkreichen Räumen. Bedburg-Hau steht dazwischen. Die Gemeinde bekommt ihr Wasser aus der gleichen geologischen Logik wie der Rest des unteren Niederrheins, aber nicht aus dem sehr weichen Westmünsterland und auch nicht aus den stark kalkgeprägten Regionen südlich davon. Gerade diese Lage zwischen Rhein, Niers und den lockeren Niederungen des Kreises Kleve erklärt den messbaren, ortstypischen Härtewert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Kleve GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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