Wasserhärte in Bereborn

PLZ 56769 · Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz

12,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Website

Praktische Tipps bei 12,3 °dH

Spülmaschine

Bei 12,3 °dH in Bereborn: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Bereborn liegt mit 12,3 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Bereborn
12,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Bereborn liegt mit 12,3 °dH 2,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bereborn
12,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mannebach 10,9 °dH mittel
Kolverath 12 °dH mittel
Sassen 10,9 °dH mittel
Retterath 12,2 °dH mittel
Mosbruch 11,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bereborn

Der Landkreis Vulkaneifel ist geologisch ein Sonderfall in Rheinland-Pfalz. Basaltkuppen, alte Maarstrukturen und vulkanische Tuffe prägen den Untergrund, dazu kommen wasserführende Schichten aus verwittertem Lavagestein und Lockermaterial. Niederschläge versickern hier oft rasch, sammeln sich in Klüften und Schichten und treten später wieder als Quellen aus. Genau diese vulkanische Mischung formt auch das Trinkwasser um Bereborn. Der Härtewert von 12,3 °dH liegt im mittleren Bereich, weil das Wasser auf seinem Weg durch die Gesteine Mineralien aufnimmt, aber nicht so stark wie in Kalkgebieten der Eifel oder des Mittelrheins. Die Umgebung mit ihren Höhen, Mulden und kleinen Bachläufen sorgt dafür, dass das Wasser weder sehr weich noch deutlich härter ausfällt. Bereborn unterscheidet sich damit von Orten mit ausgeprägter Kalksteinprägung in Rheinland-Pfalz, wo die Härte oft höher liegt, und auch von manchen tiefen Quellgebieten der westlichen Eifel, deren Wasser spürbar weicher ausfällt. Das Trinkwasser für Bereborn kommt über die örtliche Verbandsstruktur des Zweckverbands Wasserversorgung Eifel-Ahr. Die Versorgung stützt sich auf regionale Quellen und Brunnen aus dem Vulkaneifelraum, deren Wasser in Aufbereitungsanlagen gesammelt, geprüft und ins Leitungsnetz eingespeist wird. Der Ort liegt nicht an einem großen Stausee, sondern an einem System aus Quellfassungen und Grundwassergewinnung, wie es für die dünn besiedelte Hocheifel typisch ist. Das macht die Herkunft des Wassers eng an die lokale Geologie gebunden. Bereborn hängt damit direkt an den natürlichen Speicher- und Filterräumen der Vulkanlandschaft, nicht an Fernwasser aus weiter entfernten Talsperren. Zuständig ist der Zweckverband, der die Ortsteile und Nachbargemeinden im Raum der Hocheifel mit Trinkwasser versorgt und die Qualität an den regionalen Brunnenstandorten absichert. Im Vergleich zu Nachbarorten im Landkreis zeigt sich Bereborn als typischer Vulkaneifel-Standort mit mittlerer Härte und klar regionalem Wasserprofil. Orte auf stärker kalkhaltigem Untergrund erreichen häufig höhere Härtegrade, während Siedlungen mit stärker von Niederschlägen gespeisten Quellen deutlich weichere Werte melden. Innerhalb von Rheinland-Pfalz liegt Bereborn damit im mittleren Feld: weniger kalkreich als viele Orte in der Pfalz oder am Rand des Rheinischen Schiefergebirges, aber auch nicht so weich wie manche Höhenorte mit reinem Quellwasser. Die Lage im Westen der Vulkaneifel macht den Unterschied sichtbar. Hier bestimmt nicht ein großer Fluss den Charakter des Wassers, sondern der vulkanische Untergrund selbst, die Quellhorizonte in den Basalten und Tuffen sowie die regionale Förderung durch den Verbandsversorger.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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